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Neue Toggenbuger Feuerwehrleute lernen Teamarbeit

Schützen, Retten, Bewältigen – die neu eingeteilten Feuerwehrleute des Toggenburgs erlernen an einem viertägigen Einführungskurs in den Gemeinden Wattwil und Lichtensteig das Handwerk anhand des ständigen Auftrags der Feuerwehr.
Sabine Camedda
An der Thur lernten die Feuerwehrleute, wie sie mit der Motorspritze Wasser ansaugen können. (Bild: Sabine Camedda)

An der Thur lernten die Feuerwehrleute, wie sie mit der Motorspritze Wasser ansaugen können. (Bild: Sabine Camedda)

Eingekleidet in das Tenü Brandschutz komplett mit Helm folgen die 40 Teilnehmer aus den Toggenburger Wehren den Ausführungen der Instruktoren. Vier Tage lang werden sie in ihre Aufgabe bei der freiwilligen Feuerwehr eingeführt. «Unser Ziel ist es, dass diese Feuerwehrleute in ihre Wehren zurück gehen und wissen, wovon die Rede ist, auch wenn sie noch viel lernen und Erfahrungen sammeln müssen», sagt Kurskommandant Christian Egli.

In fünf Klassen eingeteilt, lernen die neuen Feuerwehrleute Schritt für Schritt, wie Schläuche an den Hydranten angeschlossen werden, wie Leitungen vom Tanklöschfahrzeug an den Brandort gezogen werden und wie sie Personen aus einer misslichen Lage befreien können. Christian Egli betont:

«Dabei steht stets die Sicherheit der Feuerwehrleute im Zentrum.»

Zudem würden die neu eingeteilten Feuerwehrleute schnell merken, dass sie sich bei der Bewältigung der Problemstellungen auf ihre Kameraden verlassen können und auch sollen.

Infrastruktur in Wattwil und Lichtensteig passt

Seit vielen Jahren führt der Feuerwehrverband Toggenburg die Grundausbildung rund ums Depot der Feuerwehr Wattwil-Lichtensteig durch. Zum einen, weil die Gemeinde zentral liegt, zum anderen, weil die Infrastruktur ideal ist und es in der Nähe attraktive Übungsplätze gibt.

Der korrekte Aufbau der Leitungen, um im Brandfall Wasser zum Löschen zu haben, muss gelernt sein. (Bild: Sabine Camedda)

Der korrekte Aufbau der Leitungen, um im Brandfall Wasser zum Löschen zu haben, muss gelernt sein. (Bild: Sabine Camedda)

Die Ausbildung an der Motorspritze beispielsweise findet teilweise im Flötzli statt, wo die Thur gut erreichbar ist. Unwegsames Gelände für das Thema Absturzsicherung findet die Feuerwehr in der Hochsteig. «Wir können ebenfalls die Wärmegewöhnungsanlage für verschiedene Übungen nutzen», streicht Christian Egli einen weiteren Vorteil von Wattwil hervor. Gerade bei den kurzen Einsatzübungen am Samstag, wo das Gelernte erstmals angewendet wird, kommen die neuen Feuerwehrleute sogar mit Feuer in Kontakt.

Christian Egli, der zusammen mit den Klassenlehrern – allesamt eidgenössische Instruktoren aus der Region – für das Programm zuständig ist, legt grossen Wert auf die Qualität der Ausbildung. «Wir erreichen in diesen vier Tagen ein gutes Niveau und können die Kosten für die Teilnehmer moderat halten», sagt er.

Dies attestieren ihm auch Feuerwehrkommandanten aus anderen Regionen, die ihrerseits neu eingeteilte Feuerwehrleute zur Grundausbildung nach Wattwil schicken. Christian Egli freut sich, dass in diesem Jahr zwei Feuerwehroffiziere in die Instruktionsarbeit hineinschauen und so den ersten Schritt für die Selektion machen. So bleibe gewährt, dass weiterhin regionale Instruktoren die Toggenburger ausbilden könnten, sagt er.

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