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Interview

Bazenheiderin ist neue Kantonsrichterin: «Tätigkeit bringt grosse Erfüllung»

Der Kantonsrat wählte gestern mit 87 Stimmen die Rechtsanwältin Claudia Wetter aus Bazenheid zur Kantonsrichterin.
Martin Knoepfel
Claudia Wetter (SP) ist neue Kantonsrichterin. (Bild: Regina Kühne)

Claudia Wetter (SP) ist neue Kantonsrichterin. (Bild: Regina Kühne)

Claudia Wetter ist die erste vollamtliche Kantonsrichterin aus den Reihen der SP. Sie hat auf dem zweiten Bildungsweg die Matura gemacht und an der HSG Rechtswissenschaften studiert. 2010 hat sie das Studium abgeschlossen.

Claudia Wetter, in welchen Rechtsgebieten sind Sie als Anwältin vor allem tätig?

Meine Hauptgebiete sind das Straf-, das Familien- und das Arbeitsrecht.

Weshalb kandidieren Sie als Kantonsrichterin?

Weil mich das Kantonsgericht nach dem Tod von Kantonsrichter Benedikt Landolt anfragte, ob ich einspringen könnte. Ich bin bereits seit August als ausserordentliche Ersatzrichterin am Kantonsgericht tätig. Dabei hat sich mir bestätigt, dass mir die Tätigkeit als Richterin gut liegt und auch grosse Erfüllung bereitet. Daher habe ich mich entschlossen, als Kantonsrichterin zu kandidieren.

Werden Sie als Nachfolgerin von Benedikt Landolt als Vizepräsidentin des Handelsgerichts fungieren?

Benedikt Landolt war in der ersten und dritten Zivilkammer tätig. Es wäre für mich gut, wenn ich da weitermachen könnte. Vizepräsidentin des Handelsgerichts ist nicht mein erstes Ziel.

Für welche Rechtsgebiete sind die erste und die dritte Zivilkammer zuständig?

Die Fälle können Forderungen aus dem Mietrecht, Arbeitsrecht oder Erbrecht betreffen. Die beiden Zivilkammern behandeln Forderungen aus dem Vertragsrecht allgemein oder Fälle aus dem Persönlichkeitsrecht. Nicht zuständig sind die beiden Kammern für Fälle aus dem Straf- oder Familienrecht.

Sehen Sie die Wahl ins Kantonsgericht als Sprungbrett fürs Bundesgericht?

Nein, das sehe ich nicht so.

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