Bazenheider darf auf Blind Date mit FM1-Moderatorin: «Sympathie ist da, Liebe auf den ersten Blick war es aber nicht»

Seine Stimme überzeugte eine FM1-Moderatorin, sich mit Fabian Hinder aus Bazenheid zu einem Blind Date zu treffen. Gefunkt hat es noch nicht.

Beat Lanzendorfer
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Der Bazenheider Fabian Hinder durfte dank seiner Stimme zu einem Blind Date. (Bild: PD)

Der Bazenheider Fabian Hinder durfte dank seiner Stimme zu einem Blind Date. (Bild: PD)

Die Wachmacher des Radiosenders FM1 betätigten sich diese Woche als Kuppler. Lediglich durch die Stimme sollte Moderatorin Aurelia ihren Traumprinzen finden. Letztlich hat sie die Stimme des Bazenheiders Fabian Hinder am meisten überzeugt. Am Donnerstagabend trafen sich die zwei zum ersten Mal. Das «Toggenburger Tagblatt» hat sich danach mit Fabian Hinder unterhalten.

Wie ist der Abend abgelaufen?

Fabian Hinder: Zuerst habe ich ein paar Anweisungen erhalten, wie das Treffen ungefähr ablaufen soll. Am Abend bin ich dann an meinem Wohnort in Bazenheid mit einer Limousine abgeholt worden.

War da Aurelia schon dabei?

Ja, sie ist mit einer Augenbinde aus der Limousine ausgestiegen. Ich hatte die Ehre, ihr die Augenbinde abzunehmen. Danach wurden wir nach St. Gallen chauffiert und durften im Radisson Blu zusammen ein Vier-Gang-Menü geniessen. Nach dem Essen erhielten wir einen 400-Franken-Gutschein fürs Casino.

Hatten Sie Glück im Spiel oder in der Liebe?

Glück im Spiel sicherlich nicht, es ist nicht sonderlich gut gelaufen. Betreffend der Liebe ist es noch zu früh, um etwas sagen zu können.

Aber Sie waren sich sympathisch?

Auf jeden Fall. Wir haben uns auch sehr gut verstanden, konnten gut miteinander reden und haben auch viel gelacht. Der weitere Verlauf ist aber offen.

Hat es bei Ihnen Klick gemacht?

Die gegenseitige Sympathie ist sicher da, Liebe auf den ersten Blick war es aber nicht.

Waren Sie vor dem Date nervös?

Das war ich, ich wusste ja nicht, was auf mich zukommt. Während des Tages ging es noch mit der Anspannung. Die Nervosität stieg, je näher das Date kam. Es war aber wirklich eine sehr gemütliche und entspannte Atmosphäre. Wir haben durchaus harmoniert.

Wie sind Sie eigentlich zu diesem Blind Date gekommen?

Ich habe während der Arbeit Radio gehört und dachte mir, da meldest du dich spontan an. Erwartungen hatte ich keine. Aber wie das Leben halt so spielt, hat Aurelia mich ausgewählt. Respektive meine Stimme, von der sie ja beeindruckt war.

Gab es viele Menschen, die Ihre Stimme im Radio erkannten?

Ja, die gab es. Ich war letzte Woche am Dienstag zum ersten Mal am Radio zu hören. Diese Woche dann am Montag, Dienstag und Mittwoch. Danach gab es einige Reaktionen. Vor allem aus meinem Kollegenkreis. Sie fanden es super und meinten, das passe doch zu mir.

Wie geht es weiter? Kommt es zu einem weiteren Treffen?

Wir haben vereinbart, dass wir uns nochmals treffen. Ich habe ihr auch ein Geschenk überreicht, an dem sie Freude hatte und das sie sicher brauchen kann.

Um was für ein Geschenk handelte es sich?

Ich habe im Verlauf der Woche erfahren, dass sie gerne wandert, deshalb habe ich ihr eine Wanderkarte vom Alpsteingebiet geschenkt.

Hoffen Sie, dass Sie bei einer der nächsten Wanderungen von Aurelia dabei sein dürfen?

Davon gehe ich schwer aus. Klar hoffe ich das. Wir sind beide sportbegeistert, von dem her passt es doch. Ich freue mich, wenn wir uns wiedersehen.