SVP portiert Dreier-Team für die Mosnanger Behörde

Die SVP Mosnang portiert Renato Truniger für eine weitere Amtsdauer sowie zwei Frauen für den Gemeinde- und Schulrat.

Peter Jenni
Merken
Drucken
Teilen
Gemeindepräsident Renato Truniger, Andrea Bösch, Kandidatin Gemeinderat und Eveline Schönenberger, Kandidatin Schulrat (von links).

Gemeindepräsident Renato Truniger, Andrea Bösch, Kandidatin Gemeinderat und Eveline Schönenberger, Kandidatin Schulrat (von links).

Bild: Peter Jenni

Eingebettet in den geselligen Familiengrillabend führte die SVP Mosnang auf Einladung der Familien Schönenberger auf dem Wupplisberg die Nominationsversammlung für die Wahlen vom 27.September durch. Bevor sich die Mitglieder jedoch mit Kulinarik und Geschäften befassten, genossen sie das wunderschöne Panorama, unter anderem mit Churfirsten und Säntis. Dazu erklangen auch rassige Örgelikänge des jungen Talentes Katja Schönenberger, die den Abend musikalisch gestaltete.

Präsident Paul Räbsamen, der die Anwesenden willkommen hiess, bedankte sich bei Schönenbergers vom Wupplisberg und Dottingen für das Gastrecht. Er freue sich, ein top Trio mit dem Gemeindepräsidenten und zwei Damen zur Wahl vorstellen zu können. Bevor die Nominationen einstimmig und mit grossem Applaus über die Bühne gingen, lud das Salatbüffet mit Köstlichkeiten von Grillmeister Markus Schönenberger zum Geniessen ein.

Ein Präsident fürs Volk

«Einer der glaubt, er habe immer recht, ist für den Job nicht geeignet», davon ist Gemeindepräsident Renato Truniger felsenfest überzeugt. Dass es so ist, beweist auch der uralte Spruch, «Allen Leuten recht getan, ist eine Kunst, die niemand kann.» Renato Truniger, der nicht nur seinen Job liebt, sondern auch sein «Moslig» gegen aussen mit Stolz vertritt, bleibt seinen Prinzipien treu. Vieles an Erfahrungen hat er aus seinen drei Amtsdauern im Gemeinderat mitgebracht, wobei ihm auch seine Lehre auf der Gemeindeverwaltung zugutekommt.

So wundert es nicht, dass er sich schnell ins Amt des Präsidenten eingearbeitet hat. Dass er auch Landwirt ist, dürfte in der landwirtschaftlich geprägten Gemeinde nicht unerheblich sein. In seiner Vorstellung vermittelte Renato Truniger den Anwesenden einen Einblick in seine inzwischen dreieinhalbjährige Tätigkeit, unter anderem mit neuem Rechnungsmodell und Verwaltungsrevision. Zudem betont er, «die nächsten vier Jahre werden hauptsächlich von der Raumplanung geprägt sein, wobei in der Gemeinde noch eine Hektare Bauland zur Auszonung ansteht.»

Beide Kandidatinnen wohnen seit 2005 in Mosnang

Gleich zwei Frauen portiert die SVP Mosnang für die Kommunalwahlen, Andrea Bösch als Gemeinderätin und Eveline Schönenberger als Schulrätin. Beide Frauen haben einiges gemeinsam, so auch den Jahrgang 1971 und den Wohnsitz seit 2005 in Mosnang, wo sie gut vernetzt sind. Andrea Bösch verfügt über eine kaufmännische Ausbildung und den Fachausweis Buchhalter. Von 2009 bis 2012 absolvierte sie berufsbegleitend die Ausbildung zur Heilpraktikerin.

Sie wohnt an der Grütliwiese 2, im vormaligen Ärztehaus, das sie 2018 käuflich erworben hat. Als Firstresponder betätigt sie sich in der Feuerwehr und als Vorstandsmitglied im Samariterverein sowie in weiteren Vereinen. Soziale Arbeit liegt ihr ebenfalls, zum Beispiel im b’treff Bütschwil. Ihre politische Karriere begann 2009 in der GPK mit zwei Amtsdauern. Im Gemeinderat will sie sich für Bürger und Gemeinde einsetzen. Natur und Landwirtschaft liegen ihr am Herzen und mit ihren Finanzkenntnissen ist sie bestimmt am richtigen Platz.

Schulpflichtige Kinder schenken Erfahrung

Eveline Schönenberger, Wupplisberg, verheiratet, drei Kinder, ist Mutter und Familienfrau, und versieht bei der Post in Wattwil einen 50-Prozent-Job als Kundenberaterin. Auf dem Bauernbetrieb ihres Mannes hilft sie gerne mit. In ihrer Freizeit leitet sie das Kinderturnen. Die Schulgemeinde interessiert sie besonders, da sie von ihren Erfahrungen mit zwei inzwischen nicht mehr schulpflichtigen Kindern profitieren kann.

Sie verabscheut Mobbing, weshalb sie sich im Schulrat diesem Problem nebst anderem besonders annehmen möchte. Sie ist überzeugt, dass sensible Kinder, die Mobbing erleiden, danach noch lange Zeit darunter leiden müssen. Eveline Schönenberger wäre im Schulrat am richtigen Platz und würde ihre Aufgaben mit Freude und Elan erfüllen.