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Sturm fegt Lichtensteiger Weihnachtsmarkt weg: «Zum ersten Mal seit 20 Jahren müssen wir den Markt absagen»

Das Sturmtief Marielou hat am frühen Samstagmorgen den Lichtensteiger Klaus- und Weihnachtsmarkt verwüstet. Die Organisatoren sagten den Markt schweren Herzens ab – einen Ersatztermin gibt es nicht.
Sascha Erni
Das Sturmtief Marielou hat den Lichtensteiger Klaus- und Weihnachtsmarkt verwüstet. (Bild: pd)
Das Sturmtief Marielou hat den Lichtensteiger Klaus- und Weihnachtsmarkt verwüstet. (Bild: pd)
Die Altstadt blieb bis am Mittag wegen Aufräumarbeiten gesperrt. (Bild: Sascha Erni)
Die Altstadt blieb bis am Mittag wegen Aufräumarbeiten gesperrt. (Bild: Sascha Erni)
Eingangs des Städtli informieren Plakate über den abgesagten Klaus- und Weihnachtsmarkt. (Bild: Sascha Erni)
5 Bilder

Lichtensteiger Klaus- und Weihnachtsmarkt abgesagt

«Das ist das erste Mal in zwanzig Jahren, dass wir den Klaus- und Weihnachtsmarkt absagen müssen.»

Das sagt ein sichtlich enttäuschter Roland Walther. Der Präsident des Organisationskomitees war bereits in der Nacht auf Samstag im Einsatz, kontrollierte mit seinem Team die Stabilität und Sicherheit der rund 100 Marktstände. «Wir hatten die ganze Nacht ein Riesenghetto», erklärte er, «es wäre sogar fast ein Kind erschlagen worden.» Immer, wenn das Team Stände wieder aufgerichtet hatte, folgte kurz darauf eine neue Windböe. Am Samstagmorgen dann die Entscheidung: Der Klaus- und Weihnachtsmarkt ist abgesagt, sowohl für Samstag als auch für Sonntag.

Ein schwerer, aber richtiger Entscheid

Der Entscheid sei einstimmig gefallen, sagte Walther. Selbst die windgeschützten Stellen auf dem Goldenen Boden und in der Hintergasse wären von den Sturmböen nicht verschont geblieben.

Auch Stadtpräsident Mathias Müller betont:

«Es ist einfach zu gefährlich. Es gibt keine Garantie, dass die Marktstände nicht wieder kippen werden. Es stehen hier klar Sicherheitsaspekte im Vordergrund.»

Der Entscheid, den Klaus- und Weihnachtsmarkt nicht durchzuführen, sei ein richtiger. Dass er nicht verschoben werden könne, bedauere er. Aber ein Ersatztermin wäre zu nah an Weihnachten zu liegen gekommen, so Müller.

Wegen des Sturms musste auch der Christchindli-Markt in Appenzell abgesagt werden. Dieser wird jedoch um eine Woche auf den 16. Dezember verschoben.

Weihnachtskrippe im St.Galler Linsebühl zerstört

Das Sturmtief Marielou wird die Ostschweiz noch bis anfangs Woche beschäftigen. MeteoSchweiz hatte bereits am Donnerstag eine Sturmwarnung für Lichtensteig ausgesprochen, am Samstagmorgen erweiterten die Meteorologen die Gefahrenzone von Wil bis St.Gallen und ins Appenzell. Bereits in der Nacht auf Samstag kam es zu Schäden etwa an der Weihnachtskrippe der St.Galler Linsebühl-Kirche. Um den beschädigten Stall wieder aufzubauen, suchen die Verantwortlichen via Facebook-Post freiwillige Helfer.

Kein Weihnachtsmarkt in Lichtensteig – das sind die Ostschweizer Alternativen:

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