Stimmbürger von Wattwil sagen klar Ja zur Sanierung der Schulanlage Risi

Der 10. Februar war bei der Schulgemeinde Wattwil-Krinau ein Tag der Freude. Die Wattwiler gaben grünes Licht für den Baukredit von 10,83 Millionen Franken für die Sanierung der «Risi».

Sabine Camedda
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Die Schulanlage Risi in Wattwil kann saniert und räumlich angepasst werden, die Stimmbürger sprachen den Kredit mit einer deutlichen Mehrheit.

Die Schulanlage Risi in Wattwil kann saniert und räumlich angepasst werden, die Stimmbürger sprachen den Kredit mit einer deutlichen Mehrheit.

Visualisierung: PD

Es ging zwar um 10,83 Millionen Franken, doch im Vorfeld der Abstimmung über die Sanierung und räumliche Anpassung der Schulanlage Risi blieb es ruhig. Es schien klar, dass die Gebäude aus den Jahren 1916 und 1974 nicht mehr den aktuellen Anforderungen an ein Schulhaus entsprechen und auch aufgrund ihres baulichen Zustands einer dringenden Sanierung bedürfen.

Deutlich war dann das Resultat der Abstimmung vom 11. Februar: 1697 von 1976 gültigen Stimmzettel einhielten ein Ja, das entspricht einem Anteil von 85 Prozent.

Der Schulrat Wattwil-Krinau hat das Abstimmungsergebnis mit Freude zur Kenntnis genommen. «Es zeigt, dass die Bürger uns eine hohe Akzeptanz entgegenbringen und dass wir in die richtige Richtung unterwegs sind», sagte Schulratspräsident Norbert Stieger. Viele der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger würden die Risi aus ihrer Schulzeit kennen und darum wissen, in welchem baulichen Zustand die Gebäude sind, sagte er weiter.

Ein wichtiges Projekt für die Schulgemeinde

Die Sanierung und räumliche Anpassung der Schulanlage Risi sei für die Schulgemeinde Wattwil-Krinau ein sehr wichtiges Projekt, welches die Bedürfnisse der Schule in wirtschaftlicher, betrieblicher und pädagogischer Sicht optimal abdecke, schrieb der Schulrat Wattwil-Krinau am Abstimmungssonntag in einer Stellungnahme.

Im Zuge der Sanierung werden in beide Gebäude Lifte eingebaut und die Normen für die Sicherheit umgesetzt. Ebenso sind zwingende Massnahmen für den Brandschutz und den Erdbebenschutz nötig. Weiter wird eine neue Aula erstellt, dies an der Stelle des Gymnastikraums, der aktuell als Turnhalle genutzt wird. Ferner wird die Raumaufteilung an die heutige Zeit angepasst, das heisst, dass einzelne Zimmer vergrössert werden. Die Fassade des über 40-jährigen Schulhauses wird energietechnisch saniert. Ausserdem muss die gesamte Haustechnik erneuert werden. Die Bauarbeiten sollen im kommenden Juli beginnen.

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