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Kleines Paradies: Statt Grillwurst gibt es Brombeeren

Oberhalb des Dorfes laden ein Aussichtspunkt und eine Feuerstelle zum Verweilen ein. Die Brombeeren, die in diesem kleinen Paradies wachsen, sind schmackhaft und versüssen das Grillverbot.
Anina Rütsche
Vom Bänkli aus erblickt man Ganterschwil sowie die umliegenden Orte und Hügel. (Bild: Bilder: Anina Rütsche)

Vom Bänkli aus erblickt man Ganterschwil sowie die umliegenden Orte und Hügel. (Bild: Bilder: Anina Rütsche)

Schon nach wenigen Bissen sind Zunge und Lippen violett verfärbt. Macht nichts, denn die wilden Brombeeren, die man derzeit im Rötschbachwald oberhalb von Ganterschwil findet, sind einfach zu lecker, um sie an den Sträuchern hängen zu lassen. Noch besser wird das Ganze, wenn man beim Essen eine Portion Weitsicht geniessen kann. Beim Bänki an einer Weggabelung oberhalb des Dorfes wird dieser Spätsommertraum wahr.

Zu diesem kleinen Paradies gelangt man nach rund einer Viertelstunde Fussmarsch vom Ganterschwiler Ortszentrum aus. Ein idealer Startpunkt ist die Bushaltestelle «Alte Post». Von dort aus führt die Route zur Kreuzung in der Mitte des Dorfes bei der reformierten Kirche, anschliessend geht man linkerhand leicht aufwärts. Schon bald gelangt man ins Oberdorf. Dieser schmucke Ortsteil wurde gemäss Infotafel ums Jahr 1600 herum erbaut.

Kleines Paradies: Rötschbachwald in Ganterschwil

Am Ende des Quartiers, dort, wo nicht mehr alte Holzbauten, sondern moderne Einfamilienhäuser stehen, gabelt sich der Weg. Hier marschiert man nach rechts in Richtung Oberhelfenschwil. Dieser Strasse folgt man bergauf bis zu einer weiteren Verzweigung, und auch hier hält man sich wieder rechts. Schon bald kann man die rote Sitzbank am Waldrand erkennen. Eine schmale Treppe führt dort die Böschung hinauf direkt zum Aussichtspunkt. Erkennbar sind neben Ganterschwil auch Tufertschwil und Bazenheid.

Ebenfalls zu empfehlen ist ein Besuch des nahen Grillplatzes im Rötschbachwald. Hierfür geht man dem Weg entlang einige Dutzend Meter in den Wald hinein. Derzeit gilt zwar das Feuerverbot, doch es lohnt sich, diesen Ort für künftige Ausflüge vorzumerken. Die Feuerstelle, die von der örtlichen Spielgruppe Windrad als Treffpunkt genutzt wird, ist nämlich idyllisch gelegen und sehr gepflegt. Der Boden wurde mit Holzschnitzeln bestreut und die Besucherinnen und Besucher können sich an zwei Holztischen niederlassen, die mit frischen Blumensträussen dekoriert sind. Dass der Grillplausch nun vertagt werden muss, ist schade. Doch die aussergewöhnlich süssen Brombeeren, die man hier findet, sind ein mehr als würdiger Trost.

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Talauf, talab existieren im Toggenburg zahlreiche kleine Paradiese. Die Redaktion des «Toggenburger Tagblatts» beschreibt in dieser Sommerserie die eigenen, welche sind Ihre? Lassen Sie es uns wissen unter facebook.com/toggenburgertagblatt oder per E-Mail an redaktion@toggenburgmedien.ch.

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