SRF-Moderator Nik Hartmann: «In den Ferien in Wildhaus habe ich  ein Autogramm von Maria Walliser bekommen»

Am Samstagabend sendet das Schweizer Fernsehen «SRF bi de Lüt – live» aus Alt St.Johann. Für den Moderator Nik Hartmann ist es nicht die erste Sendung, für die er ins Toggenburg gereist ist. Er erklärt, welches Gefühl ihn beim Anblick der Churfirsten erfüllt und warum er bei kalten Händen an Wildhaus denken muss.

Sabine Camedda
Drucken
Teilen
Nik Hartmann, Moderator von «SRF bis de Lüt». Bild: PD

Nik Hartmann, Moderator von «SRF bis de Lüt». Bild: PD

Sie waren bereits für mehrere Fernsehsendungen im Toggenburg. Mit welchen Erinnerungen kehren Sie zurück?

Nik Hartmann: Ich habe vor allem Kindheitserinnerungen ans Toggenburg. Mitte der 1980er-Jahre verbrachte unsere Familie die Sportferien in Wildhaus. Es war damals sehr kalt und ich hatte nur dünne Handschuhe. Seither denke ich immer an Wildhaus, wenn ich kalte Finger habe. Nun verbinde ich vor allem die Landschaft mit dem Toggenburg. Wenn ich die Churfirsten sehe, gibt mir das ein gutes Gefühl.

Heute moderieren Sie eine Sendung in Alt St.Johann. Wie bereiten Sie sich auf eine solche Livesendung vor?

Gestern und heute befasse ich mich mit nichts anderem als mit der Sendung. Ich vergleiche das mit einer Wohnung: Die richte ich mir ein und bewege mich darin. Je besser ich das mache, desto wohler fühlen sich die Besucher, also die Zuschauer. Und je sicherer ich dabei bin, desto mehr Platz hat es für Spontaneitäten.

Inwieweit sind Sie selbst in Recherchearbeit vor der Sendung involviert?

Die Planung der Sendung ist Aufgabe der Redaktion. Sie sagt mir, wann ich wo stehen soll und in welche Kamera ich die jeweilige Ansage machen soll. Was ich dann wie sage, ist mir überlassen. Die Redaktion bereitet ebenfalls für jeden Gast ein Dossier vor. Daraus ergeben sich die Fragen, die ich ihnen in den Interviews stellen werde. In welcher Form ich das mache, ist wiederum meine Aufgabe. Eine Probe als solches gibt es nicht, ich spreche in der Sendung zum ersten Mal mit den Gästen.

Sie werden mit Maria Walliser und Nöldi Forrer sprechen. Was verbinden Sie mit diesen beiden Menschen?

Maria Walliser war eine aktive Skirennfahrerin, als ich ein Kind war. In den Ferien in Wildhaus habe ich sie einmal gesehen und von ihr ein Autogramm erhalten. Nöldi Forrer hat mich schon mehrfach in «SRF bi de Lüt»-Sendungen begleitet. Es tut mir sehr leid für ihn, wie es ihm am Eidgenössischen Schwing- und Älplerfest in meiner Heimat Zug ergangen ist. Darum bin ich gespannt, wie es ihm jetzt geht.

Worauf freuen Sie sich am meisten bei der Sendung?

Ich freue mich, dass das Wetter mitspielt. Dann wird der Platz voller Menschen sein. Das gibt mir und meinem Team Energie und wir können den Menschen zeigen, woran wir ein halbes Jahr lang gearbeitet haben.