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Spital Wattwil soll stationäre Abteilung verlieren

Der Verwaltungsrat der Spitalverbunde des Kantons St. Gallen unterbreitet der Regierung den brisanten Vorschlag einer medizinischen Leistungskonzentration auf vier Spitalstandorte: St. Gallen, Grabs, Linth und Wil.
Ruben Schönenberger
Am Samstag soll der neue Bettentrakt am Spital Wattwil eröffnet werden. Der Verwaltungsrat der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen sieht für die stationäre Abteilung in Wattwil aber keine Zukunft. (Bild: Martin Knoepfel)

Am Samstag soll der neue Bettentrakt am Spital Wattwil eröffnet werden. Der Verwaltungsrat der Spitalverbunde des Kantons St.Gallen sieht für die stationäre Abteilung in Wattwil aber keine Zukunft. (Bild: Martin Knoepfel)

Das Umfeld für die Spitäler habe sich in den letzten vier Jahren schweizweit erheblich verändert, schreibt der Verwaltungsrat des Spitalverbundes in einer Medienmitteilung, "ohne wirksames Gegensteuern droht den Spitalverbunden des Kantons künftig ein strukturelles Defizit von jährlich 70 Millionen Franken". Eine grosse Herausforderung werde es auch, die bisher sehr gute Qualität der Dienstleistungen auch in Zukunft gewährleisten zu können.

Der Verwaltungsrat schlägt der St. Galler Regierung daher eine medizinische Leistungskonzentraten in den Spitalverbunden vor, und zwar auf die Spitäler St. Gallen, Grabs, Linth und Wil. Das Leistungsangebot an den fünf Spitalstandorten Altstätten, Walenstadt, Wattwil, Flawil und Rorschach sei neu zu konzipiern. Sie könnten nach Möglichkeiten die ambulante Gesundheitsversorgung anbieten oder teilweise einer anderen Nutzung zugeführt werden.

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