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Kolumne

So fern und doch so nah

Wer aus den USA kommt, schätzt die Distanzen in der Schweiz offenbar ganz anders ein.
Ruben Schönenberger

Regelmässige Leserinnen und Leser des «Speerspitz» werden sich erinnern: Bei den automatisierten Google-Suchen taucht ab und an Seltsames auf. Da werden auch schon mal «Toggenburg kids» zum Verkauf angeboten (gemeint sind natürlich die Ziegen).

Vor Kurzem förderte die automatische Abfrage nach «Ebnat-Kappel» den Twitter-Acount einer 20-Jährigen aus dem Glücksspielparadies Las Vegas zu Tage. Ein Video auf ebendiesem Account zeigte die «breathtaking» Anreise zu der Unterkunft, die sie über das Portal Airbnb gefunden hatte und die offenbar irgendwo in der Nähe von Schorüti liegen muss. Sie hätte nie gedacht, dass sie mal die Schweiz besuchen würde, schreibt sie. Aber: «Here I am.»

Ein anderer Nutzer des Kurznachrichtendiensts wollte wissen, wo diese atemberaubende Strecke denn sei. «We’re staying in Ebnat-Kappel», antwortete die 20-Jährige. Der Grund für die Wahl dieses Aufenthaltsorts ist so überraschend wie simpel: «It’s super close to St.Gallen and Zürich.» Bei Toggenburg Tourismus wird man sich die Hände reiben, tun sich doch da ganz neue Märkte auf. Und auch beim Verwaltungsrat der Spitalverbunde sieht man das sicher gerne. Wenn Zürich und St.Gallen so nahe sind, kann man vielleicht das Spital Wil auch gleich noch schliessen.

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