Simon Ammann will Gemeinderat werden +++ Kampfwahlen um Gemeindepräsidium und Schulratspräsidium in Wildhaus-Alt St.Johann

Die Kommunalwahlen vom Herbst versprechen in Wildhaus-Alt St.Johann spannend zu werden. Der bisherige Gemeindepräsident Rolf Züllig wird herausgefordert und Skispringer Simon Ammann will in den Gemeinderat.

Ruben Schönenberger
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Jubelt Simon Ammann auch bald über den Einzug in den Gemeinderat von Wildhaus-Alt St.Johann?

Jubelt Simon Ammann auch bald über den Einzug in den Gemeinderat von Wildhaus-Alt St.Johann?

Bild: Alessandro Della Bella/Keystone

In vielen Gemeinden versprechen die Gesamterneuerungswahlen vom 27. September wenig Spannung. Oft treten exakt so viele Kandidierende an, wie Sitze zu verteilen sind. Nicht so in der obersten Toggenburger Gemeinde. In Wildhaus-Alt St.Johann kommt es in fast jedem Gremium zu Kampfwahlen.

Für das Amt des Gemeindepräsidenten kandidiert neben dem bisherigen Rolf Züllig (parteilos) auch der ebenfalls parteilose Renato Pedrolini. Um die Nachfolge der Schulratspräsidentin Rita Elmer bewerben sich ebenfalls zwei Parteilose: Michaela Näf und Roger Widmer wollen in dieses Amt gewählt werden.

Neun Kandidierende für drei Sitze

Elmer, die als Schulratspräsidentin von Amtes wegen im Gemeinderat Einsitz nahm, möchte gerne in diesem Gremium bleiben. Sie tritt deshalb als Gemeinderätin an. Einfach wird dieses Unterfangen aber nicht. Der Gemeinderat umfasst neben den beiden Präsidentinnen oder Präsidenten nur noch drei weitere Mitglieder. Und um diese drei Sitze kämpfen neben Elmer noch acht weitere Kandidierende.

Der wohl prominenteste Kandidat ist Skispringer Simon Ammann, der als Parteiloser antritt. Von den bisherigen Gemeinderäten kandidiert nur Walter Hofstetter (CVP) erneut. Die anderen Kandidierenden sind:

  • Ingrid Abderhalden, parteilos
  • Karl Bollhalder, FDP
  • Werner Bollhalder, FDP
  • Peter Hofstetter, SVP
  • Thomas Stolz, parteilos
  • Christiana Sutter, parteilos

Vier Neue wollen in den Schulrat

Auch im Schulrat gibt es mehr Kandidierende als Sitze zu vergeben sind. Neben dem Präsidenten oder der Präsidentin sind vier weitere Mitglieder in dieses Gremium zu wählen. Um diese Sitze bewerben sich ein Bisheriger – Stefan Koch (parteilos) – und vier Neue – Heidi Huser (parteilos), Ramona Huser (SVP), Bettina Kaiser (parteilos) und Rolf Kern (parteilos).

Lediglich in der Geschäftsprüfungskommission dürfte die Wahl für wenig Aufregung sorgen. Für die fünf Sitze sind fünf Vorschläge eingegangen. Die drei Bisherigen Jasmin Wenk (FDP), Ruedi Bösch (FDP) und Patricia Defila (CVP) dürften von Lukas Huber (SVP) und Andreas Stump (FDP) ergänzt werden.

Die Wahl findet am 27. September statt. Wählbar sind auch Personen, deren Name nicht auf den vorgedruckten Wahlzetteln steht.