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15-jähriger Schwinger schafft es auf Platz 2

Beim St.Galler Kantonalen in Tübach gehen Daniel Bösch und Samuel Giger als Sieger hervor. Eine überzeugende Vorstellung liefert auch der Hemberger Werner Schlegel ab.
Pascal Schönenberger
Die Toggenburger Kranzgewinner, von links: Damian Ott, Beat Wickli, Pascal Heierli, Rico Baumann, Daniel Bösch, Michael Rhyner, Valentin Mettler, Werner Schlegel und Manuel Breitenmoser, zusammen mit dem Technischen Leiter Urban Götte. (Bild: Pascal Schönenberger)

Die Toggenburger Kranzgewinner, von links: Damian Ott, Beat Wickli, Pascal Heierli, Rico Baumann, Daniel Bösch, Michael Rhyner, Valentin Mettler, Werner Schlegel und Manuel Breitenmoser, zusammen mit dem Technischen Leiter Urban Götte. (Bild: Pascal Schönenberger)

Nebst dem Festsieg von Daniel Bösch können die Toggenburger auch als Mannschaft überzeugen. Sie stellen vier Neukranzer und können insgesamt neun Kränze feiern. Zu den Neuen gehört Werner Schlegel aus Hemberg. Der 15-Jährige holte sich fünf Siege und beendete das Fest auf Rang zwei. Das Tüpfchen auf dem i landete er im letzten Gang, als er den Thurgauer Spitzenschwinger Mario Schneider bezwingen konnte. Die weiteren Neuen, die zum ersten Mal einen Lorbeerkranz einheimsten, sind Valentin Mettler, Ebnat-Kappel, Manuel Breitenmoser, Nassen und Pascal Heierli, Ebnat-Kappel.

Die Toggenburger überzeugen vom Start weg

Die vier Sennenschwinger gaben bereits vom ersten Gang den Takt an. Nach drei Gängen führte Pascal Heierli noch vor Samuel Giger und Daniel Bösch die Rangliste an. Das ganze Team schwang sich förmlich in einen Rausch. Das tolle Ergebnis zeichnete sich nach fünf Gängen ab. Daniel Bösch hatte die Chance auf den Festsieg, gemeinsam mit Samuel Giger, wenn er im sechsten Gang einen Sieg mit der Note 10 liefern würde – es gelang ihm.

Für die drei Neukranzer nebst Werner Schlegel ging ein Traum in Erfüllung. Alle drei kämpften in dieser oder der vergangenen Saison schon mehrmals um den Kranz. Dank ihrem harten Trainingseinsatz konnten sie in Tübach vor den 4800 Zuschauern verdient den Kranz holen.

Alle drei mussten ihren letzten Gang gewinnen, damit es für die Ehrung reichte. Sie lieferten das Geforderte und konnten aus dem Rheintal glücklich nach Hause reisen. Hocherfreut war auch Urban Götte, der Technische Leiter des Toggenburger Schwingerverbandes: «Es ist sehr schön, wenn man in der Einteilung tätig ist und ich im ersten Jahr als Technischer Leiter bereits vier Neukranzer, einen Festsieg und total neun Kränze feiern kann», erwähnte er nach dem Schwingfest. Die beiden Flawiler Schwinger Michael Rhyner und Rico Baumann, zusammen mit dem Wiler Damian Ott und dem Wattwiler Beat Wickli, konnten ihre Leistung ebenfalls bestätigen. Der Ennetbühler Wickli klassiert sich im sechsten Schlussrang, gefolgt von Rhyner und Ott im siebten – und Rico Baumann im achten Rang. Die vier komplettieren die neun Kranzgewinne beim St.Galler Kantonalschwingfest 2018. Somit haben die Toggenburger Schwinger wiederum eine Erfolgsgeschichte geschrieben. Für sie geht die Saison am Bündner Kantonalschwingfest in Arosa von Mitte Juni weiter.

Samuel Giger und Daniel Bösch siegen verdient

Giger und Bösch, die beiden stärksten Schwinger auf dem Schwingplatz in Tübach, trafen bereits im ersten Gang aufeinander. Am Schluss konnten sich beide Sennenschwinger als Festsieger feiern lassen. Giger triumphierte im ersten Gang gegen Bösch und marschierte mit Siegen gegen Roger Rychen und Martin Roth weiter. Im vierten Gang stoppte ihn der Zürcher Samir Leuppi in einem sehr intensiven Gang mit einem Gestellten.

Im Zweikampf um die Schlussgangteilnahme konnte der Thurgauer den Appenzeller Dominik Schmid besiegen. Somit stand er zum dritten Mal in dieser Saison an einem Kranzfest im Schlussgang. Nach 7:47 Minuten setzte sich Giger gegen den Glarner Roger Rychen mit Wyberhaken durch und kann sich nun dreifacher Saisonsieger nennen.

Bösch seinerseits holte seine Startniederlage mit fünf Siegen in den Gängen zwei bis sechs wieder auf. Shane Dändliker, Erich Dörig, Beda Arztmann, Roman Schnurrenberger und Domenic Schneider besiegte der Toggenburger und landete am Schluss mit der gleichen Punktzahl wie Samuel Giger auf dem Schlussrang 1b.

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