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In Lichtensteig kann jeder seine Erfolgsgeschichte selber schreiben

An einem Workshop im Macherzentrum lernten lokale Gewerbetreibende, wie sie ihr Unternehmen in den sozialen Medien erfolgreich präsentieren können. Neben einer guten Geschichte ist eine ständige Bewirtschaftung des Profils entscheidend.
Urs M. Hemm
Silvan Widmer erklärt den Teilnehmenden die Nutzung von Facebook, Twitter und Co. (Bild: Urs M. Hemm)

Silvan Widmer erklärt den Teilnehmenden die Nutzung von Facebook, Twitter und Co. (Bild: Urs M. Hemm)

Sich seiner eigenen Geschichte bewusst werden und diese so erzählen, dass sie die Menschen erreicht und anspricht, die wichtig für das eigene Projekt oder die Unternehmung sind.

Mit diesem Ziel besuchten kürzlich 13 Selbstständigerwerbende und Gewerbetreibende im Macherzenrum in Lichtensteig einen Workshop. Dieser fand im Rahmen des so genannten Entwicklungszyklus statt, in welchem bestehende und neue Projekte in ihrer Entwicklung begleitet und unterstützt werden.

Ehrliche Geschichten haben Erfolg

«Während am ersten Vernetzungstreffen im Mai der Prozess lanciert wurde, wird nun an den Grundlagen der jeweiligen Geschichte gearbeitet, damit diese gekonnt in den sozialen Medien verbreitet werden kann», sagte Tobias Kobelt vom Macherzentrum Lichtensteig.

Im ersten Teil vermittelte Remo Rusca, Geschäftsleiter der Smart Identity GmbH, den Teilnehmern, was gute Geschichten umfassen müssen. «Menschen kaufen nicht was du machst, sondern warum es du machst», zitierte er den britischen Unternehmensberater und Autoren Simon Sinek.

Um dieser Annahme gerecht zu werden, gelte es drei Fragen zu beantworten: «Warum verfolge ich ein Projekt und welcher Zweck treibt mich dazu an? Wie stelle ich sicher, dass die Ziel- und relevanten Anspruchsgruppen an diesen Zweck glauben und was biete ich konkret an, um das ‹Warum› und das ‹wie› erleb- und erfahrbar zu machen?», beschrieb Remo Rusca das Vorgehen. Daraus folgert er, dass nur die echte Geschichte die Grundlage für ein erfolgreiches Projekt oder Unternehmung ist.

Unterstützung von den Profis

Danach erhielten die Teilnehmer die Möglichkeit, ihre eigene Geschichte zu entwickeln und dann textlich und visuell zu dokumentieren. Unterstützung bekamen sie dabei von Sascha Erni, freischaffender Journalist, und von Illustrator Sjoerd van Rooijen.

Im zweiten Teil erläuterte Silvan Widmer von der Kommunikationsagentur Nordwand AG, wie diese Geschichten authentisch und gewinnbringend in den sozialen Medien erzählt werden können. Dabei erläuterte er die unterschiedlichen Tools wie Facebook, Instagram, Twitter oder Youtube und zeigte auf, welche Ziel- und Altersgruppen sich hauptsächlich auf diesen Kanälen aufhalten.

Genau überlegen, was man der Community mitteilen will

Zudem erklärte er, welche Form auf den verschiedenen Kanälen in der Regel benutzt werde − sei es Text, Bild, Video oder eine Kombination von diesen Elementen. «Wichtig ist, dass man sich genau überlegt, was man der Community mitteilen will und zu welchem Zeitpunkt − egal welchen Kanal man nutzt», sagte Silvan Widmer.

Um sich darüber eine Übersicht zu verschaffen, empfiehlt er, einen Redaktionsplan aufzustellen. Mit Zeitpunkt sei nicht nur der bestimmte Tag, sondern die genaue Uhrzeit gemeint.

Mit verschiedenen Auswertungsmöglichkeiten für die einzelnen Accounts sei ersichtlich, zu welcher Uhrzeit sich der Hauptteil der Follower auf der Seite befindet. Anhand dessen könnten die Inhalte angepasst werden. «Wichtig ist, das Profil ständig zu bewirtschaften. Denn eine nicht bewirtschaftetes Profil ist ein schlechtes Profil und sorgt für wenig Interaktion.» Zum Schluss hob er die Bedeutung des Hashtags hervor, mit welchem die Interaktionsrate und Reichweite eines Post erhöht werden könne.

Stärkung von Standort und Region

Mathias Müller als Vertreter der Gemeinde Lichtensteig beim Macherzentrum betonte, wie wichtig der Entwicklungszyklus für den Austausch zwischen gestandenen Unternehmern, Jungunternehmern und Kulturschaffenden im Städtli sei, um Ideen zu fördern und Projekte in ihrer Entwicklung zu unterstützen.

Das helfe nicht nur, die einzelnen Unternehmen zu stärken, sondern stärke auch den Standort Lichtensteig, was wichtig für die Entwicklung der ganzen Region sei.

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