Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Schwingernachwuchs: Schlegel und Forrer holen Doppelzweig

Bei der fünften Ausgabe vom Eidgenössischen Nachwuchsschwingertag kommen die drei Kategoriensieger aus der Nodwest- und der Südwestschweiz, sowie aus dem Kanton Bern. Die Toggenburger Schwinger reisen mit zwei Doppelzweigen nach Hause.
Pascal Schönenberger
Marco Forrer (im blauen Hemd) erkämpfte sich in Landquart den Doppelzweig. (Bild: Pascal Schönenberger)

Marco Forrer (im blauen Hemd) erkämpfte sich in Landquart den Doppelzweig. (Bild: Pascal Schönenberger)

Für den Toggenburger Schwingerverband standen im bündnerischen Landquart sechs Schwinger im Sägemehl am «Eidgenössischen» der Jungschwinger. Vier der sechs Schwinger waren potentielle Kandidaten für den begehrten Doppelzweig. Schlussendlich konnten Werner Schlegel und Marco Forrer die Auszeichnung erkämpfen.

Bereits vor dem Anschwingen war klar, wenn ein Jungschwinger am Abend mit dem Zweig nach Hause reisen möchte, dann muss er an diesem Tag seine beste Leistung abrufen können. Werner Schlegel wurde sogar als möglicher Siegesanwärter gehandelt. Seine Favoritenrolle nutzte der Sennenschwinger vom Schwingclub Wattwil im ersten Gang aus und konnte das Fest mit einem Sieg starten. Forrer seinerseits musste die Punkte beim Anschwingen mit Adrian Aebersold teilen. Bis zur Mittagspause hatten dann beide Schwinger zwei Siege und je einen gestellten Gang auf dem Notenblatt notiert. Schlegel setzte seinen Siegeszug auch im vierten Gang weiter, wobei Marco Forrer einen weiteren gestellten Gang schreiben musste.

Innerschweizer bremst Schlegel

Somit war der Zimmermannlehrling Schlegel nach vier Gängen auf dem zweiten Rang klassiert und hatte noch Chancen auf den Schlussgang. Gegen den führenden Innerschweizer Roman Wandeler fand er jedoch kein Rezpet zum Sieg und musste den Kampf stellen. Dank seinem Punktepolster aus den ersten vier Gängen war ein Doppelzweig immer noch in Reichweite. Im letzen Gang griff er dann nochmals an und wollte den vierten Sieg ins Trockene bringen. Nach einem Schlungg-Versuch landete er jedoch überraschend auf dem Rücken und musste das Fest mit einer Niederlage beenden. Trotz diesem Punkteverlust klassierte er sich am Schluss im sechsten Schlussrang.


Für Marco Forrer war nach dem gestellten Gang nach dem Mittag klar, dass er wichtige Punkte aufholen musste. Bei unbequemen Gegnern im fünften und im sechsten Gang kam er leider nicht auf Touren und musste mit einer Niederlage und einem Unentschieden das Fest beenden. Dank dem Punktgewinn am Morgen landete er am Schluss im letzten Ausszeichnungsrang und fand somit in Landquart einen versöhnlichen Abschluss.

Bollhalder und Baumgartner verpassen
Für die beiden Flawiler Schwinger Manuel Bollhalder und Ramon Baumgartner geht das Schwingfest in Landquart leider nicht positiv zu Ende. Beide Sennenschwinger konnten im entscheidenden sechsten Gang ihr Wettkampfglück nicht abrufen und mussten den Gang gestellt beenden. Bollhalder startete gut in das Schwingfest, musste jedoch am Nachmittag drei gestellte Gänge notieren lassen, was ihn am Schluss die Auszeichnung kostete.

Baumgartner seinerseits sorgte im vierten Gang für einen Hoffnungsschimmer, als er den grösseren und schwereren Berner Schwinger, sehr zur Freude des Publikums, ins Sägemehl bettete. An seinem Erfolg im vierten Gang konnte er nicht anknüpfen und musste im fünften und sechsten Gang wichtige Punkte abgeben.

NOS Verband enttäuscht
Betrachtet man die Gesamtleistung vom Nordostschweizer Team, so muss man klar sagen, dass die Leistung enttäuschend ist. Im Vergleich mit den anderen Teilverbänden können die Jungschwinger aus der Ostschweiz lediglich sechs Doppelzweige erkämpfen, was überhaupt nicht den Erwartungen entspricht. Bei vielen der jungen Athleten fehlte trotz Aufholjagd im vierten Gang das nötige Wettkampfglück in den entscheidenden Gängen. Das NOS Team war vom Anschwingen bis zum Schluss immer ein Schritt zurück und musste ständig Punkte aufholen. Somit war auch schnell klar, dass sie am Heimfest in Landquart kein Wort um den Festsieg mitzureden haben würden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.