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Interview

Der FC Bazenheid startet nach einer schwierigen Vorbereitung in die Rückrunde

Für den FC Bazenheid (2. Liga interregional) beginnt am Sonntag in Widnau die zweite Saisonhälfte. Für Emilio Gesteiro ist es das erste Spiel als Trainer der Alttoggenburger.
Beat Lanzendorfer
Die roten Bazenheider nehmen am Sonntag den dritten Anlauf in dieser Saison, Widnau erstmals zu schlagen. In der Hinrunde gab es in der Meisterschaft ein 0:0. Im Cup schieden die Toggenburger nach einer 2:4-Niederlage sogar aus. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die roten Bazenheider nehmen am Sonntag den dritten Anlauf in dieser Saison, Widnau erstmals zu schlagen. In der Hinrunde gab es in der Meisterschaft ein 0:0. Im Cup schieden die Toggenburger nach einer 2:4-Niederlage sogar aus. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Sie sind seit November Trainer beim FC Bazenheid. Wie sind Ihre ersten Eindrücke?

Emilio Gesteiro, Trainer FC Bazenheid. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Emilio Gesteiro, Trainer FC Bazenheid. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Emilio Gesteiro: Der FC Bazenheid ist ein gut geführter Verein mit intakten Strukturen. Ich spüre den Rückhalt für die 1. Mannschaft.

Wie ist die Vorbereitung verlaufen?

Da kann ich nicht bedingungslos zufrieden sein. Wir hatten viele Absenzen, sei es aus beruflichen, schulischen oder verletzungsbedingten Gründen.

Sie waren Ende Februar im Trainingslager. Konnten Sie auf Zypern Verpasstes nachholen?

Das Trainingslager entsprach ebenfalls nicht ganz meinen Vorstellungen. Einige Spieler konnten gar nicht daran teilnehmen, andere mussten früher zurückfliegen. Kommt hinzu, dass sich Routinier Patrick Peters sowie die Torhüter Claudio Bernet und Marko Vukovic verletzten. Gegen Ende der Woche hatten wir ziemlich viele angeschlagene Spieler. Dies hängt auch damit zusammen, dass wir in den Wochen zuvor nicht optimal trainieren konnten.

Dann ist es sicher ein Nachteil, dass die Mannschaft nicht auf dem im Winter gesperrten Ifang trainieren kann?

Es ist sicher nicht ideal. Wir müssen immer wieder improvisieren. Entweder trainieren wir auf dem Kunstrasen in Wil, wo wir allerdings jeweils sehr spät auf den Platz können, oder auf dem Zäpfehus. Das wird kurzfristig so bleiben, weil der Ifang weiterhin gesperrt ist. Wir können nur auf besseres Wetter hoffen.

Gibt es auch Positives zu vermelden?

Selbstverständlich. Der Zusammenhalt innerhalb des Teams ist intakt.

Ein Trainingslager dient auch dazu, sich gegenseitig kennen zu lernen. Das ist gelungen.

Bazenheid gehört nebst Kreuzlingen, Rüti und Balzers zu einem Quartett, das sich noch Aufstiegschancen ausrechnen kann. Wie sehen Sie Ihre Möglichkeiten?

Der FC Bazenheid spielt seit dem Wiederaufstieg erst in seiner zweiten Saison in der 2. Liga interregional. Kreuzlingen und Rüti verfügen über mehr Erfahrung. Genauso wie Balzers, das als Absteiger zurück in die 1. Liga möchte. Wir versuchen unser Bestes und möchten so lange als möglich vorne mitspielen, sind bei diesem Quartett aber sicher die Aussenseiter.

Uzwil gesichert – Wil akut gefährdet

Nebst Bazenheid, das wie Kreuzlingen, Balzers und Rüti zu den meistgenannten Aufstiegsfavoriten zählt, gehören zur Gruppe 6 der 2. Liga interregional auch Uzwil und Wil 2.

Bei ihnen sieht die Ausgangslage anders aus. Uzwil, das Aufsteiger Amriswil empfängt, ist im Mittelfeld platziert. Ohne Ambitionen nach vorne und mit wenig Gefahr nach hinten. Wil 2 hingegen steht als Zwölfter mitten im Abstiegssumpf. Für die Mannschaft beginnt der Überlebenskampf gegen die Zürcher Blue Stars am Samstag um 18 Uhr zu Hause. (bl)

Der Aufstieg wäre aber schon eine Option?

Ich bin ein Trainer, der jedes Spiel gewinnen möchte.

Wenn wir am Ende die meisten Punkte haben, nehmen wir den Aufstieg gerne an.

Im ersten Spiel treffen Sie auswärts auf Widnau. In den bisherigen zwei Spielen gab es in der Meisterschaft ein 0:0 sowie im Cup eine 2:4-Niederlage. Was braucht es, um die Rheintaler zu schlagen?

Wir können jeden Gegner schlagen, auch Widnau. Ich habe die Mannschaft in den letzten Wochen zweimal gesehen und weiss, was es braucht, um sie in dieser Saison erstmals zu bezwingen.

Was erwarten Sie von der Rückrunde?

Individuell haben wir sehr gute Spieler. Mein Vorgänger hat einen tollen Job gemacht. Es gibt vieles, das man gar nicht verändern muss. Die Automatismen sind vorhanden. Was es zu verbessern gilt, ist das Stellungsspiel im defensiven Bereich. Vom Spielerischen gehört Bazenheid zu den besten Teams. Dieser Meinung war ich schon, als ich noch nicht Trainer auf dem Ifang war. Ich freue mich, wenn es jetzt losgeht.

Haben Sie sich im Toggenburg gut eingelebt?

Ich habe mich gut eingelebt, wurde aber auch gut aufgenommen. Die Zusammenarbeit mit dem Präsidenten und mit dem Sportchef als meine ersten Ansprechpartner klappt reibungslos.

Infos zum Rückrundenstart

Spiele vom Samstag, 16. März, 16 Uhr: Chur 97 – FC Balzers, FC Frauenfeld – FC Dübendorf, FC Uster – FC Kreuzlingen. 17 Uhr: FC Uzwil – FC Amriswil, FC Seuzach – FC Rüti, FC Wil U20 – FC Blue Stars ZH. Sonntag, 17. März, 13.30 Uhr: FC Widnau – FC Bazenheid.

Rangliste: 1. FC Kreuzlingen 13/29. 2. FC Balzers 13/28. 3. FC Rüti 13/26. 4. FC Bazenheid 13/24. 5. FC Widnau 13/19. 6. FC Uzwil 13/19. 7. FC Blue Stars ZH 13/19. 8. FC Seuzach 13/18. 9. FC Uster 13/16. 10. FC Amriswil 13/14. 11. Chur 97 13/13. 12. FC Wil U20 13/12. 13. FC Frauenfeld 13/11. 14. FC Dübendorf 13/10.

Zuzüge FC Bazenheid: Elvis Musaj (FC Frauenfeld), Edonit Gashi (SC Brühl), Dario Kessler (FC Wil U20), Alejandro Lionetto (FC Wil U20).

Abgänge FC Bazenheid: Armend Musliji (Pause), Marc Prenrecaj (?), Miro Berger (?), Diogo Gomes Goncalves (SC Bronschhofen), Demian Titaro (SC Brühl).

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