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Schweizer Rekord in Ebnat-Kappel: «So viele Springer haben in der Schweiz noch nie Formationen gezeigt»

28 Fallschirmspringer haben gestern in der Luft Formationen gezeigt, ein neuer Schweizer Rekord. Marco Rancetti, Marketingchef der Schweizermeisterschaften im Fallschirmspringen, berichtet, wie der Rekordversuch abgelaufen ist und zieht Bilanz des gesamten Wochenendes.
Timon Kobelt
Die 28 Springer verschmelzen in der Luft zu einer Einheit. (Bild: PD)

Die 28 Springer verschmelzen in der Luft zu einer Einheit. (Bild: PD)

Marco Rancetti, der Schweizer Rekord im Formations-Springen ist gelungen. Gab es dabei trotzdem Schwierigkeiten?

Nein eigentlich nicht. Gleich beim ersten Versuch haben sich die 28 Springer in der Luft zur Formation gefunden. Das ist nicht selbst selbstverständlich.

Weshalb? Was sind die höchsten Hürden, die es zu nehmen gilt?

Die 28 Springer kommen aus 3 verschiedenen Flugzeugen. Danach dauert es etwa 20 Sekunden, bis sich alle gefunden haben. Auch der Teil nach den Formationen erfordert viel Konzentration. Es dürfen sich nicht alle Springer gleichzeitig aus dem Kreis verabschieden, um sich auf die Landung vorzubereiten. Das wäre gefährlich.

Und nun können die 28 Teilnehmer stolz auf einen Schweizer Rekord verweisen.

Das stimmt. So viele Springer haben in der Schweiz noch nie Formationen gezeigt, das ist eine tolle Leistung. Nach der 20-sekündigen Findungsphase hatten die Springer etwa 40 Sekunden, um die drei Formationen zu bilden. Leider haben wir nur zwei von drei möglichen Punkten erhalten, weil bei der dritten Formation die Hand eines Springers seinen Nachbarn nicht berührt hat. Dafür wissen wir nun, wer die nächste Runde bezahlt.

Was ziehen Sie generell für ein Fazit von den Fallschirm-Schweizermeisterschaften in Ebnat-Kappel?

Marco Rancetti, Marketingchef der Schweizermeisterschaften im Fallschirmspringen 2018.

Marco Rancetti, Marketingchef der Schweizermeisterschaften im Fallschirmspringen 2018.

Ein sehr positives. Das Wetter war insgesamt sehr gut und die Wettkämpfe gingen pünktlich über die Bühne. Die Zusammenarbeit mit der Gemeinde, mit hiesigen Unternehmen sowie den Anwohner funktionierte problemlos. Auch das Interesse der Bevölkerung war immens und es strömten viele Besucher auf den Flugplatz, deren Feedbacks durchwegs positiv waren. Viele fragten uns, ob wir in drei Jahren wieder kommen werden.

Und werden Sie?

Es ist noch zu früh, um auf diese Frage eine Antwort zu geben. Aber es ist auf jeden Fall schön zu wissen, dass wir mit Ebnat-Kappel schon zweimal sehr positive Erfahrungen gemacht haben.

Das Wochenende in Zahlen

Am vergangenen Wochenende flogen 3 Pilatus Porter insgesamt 66 Rotationen, um in 4 Disziplinen neue Schweizermeister zu küren. Neben der Wettkämpfe wurden 55 Tandemsprünge absolviert, 70 Passagiere durften zusätzlich mitfliegen. Insgesamt wurden in den 8 Tagen Sprungbetrieb rund 1300 Sprünge absolviert.

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