Schulratspräsident Werner Raschle tritt mit gutem Jahresabschluss für die Schule Oberes Neckertal ab

Die Schule Oberes Neckertal schliesst 2019 mit einem Minderaufwand von 106'000 Franken ab. Dringend gesucht werden Schulräte.

Urs M. Hemm
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Diese Häuser an der Hauptstrasse in St.Peterzell sowie die dahinter liegenden Gebäude zum Necker hin werden neu ans Wärmenetz Schule Oberes Neckertal angeschlossen.

Diese Häuser an der Hauptstrasse in St.Peterzell sowie die dahinter liegenden Gebäude zum Necker hin werden neu ans Wärmenetz Schule Oberes Neckertal angeschlossen.

Bild: Urs M. Hemm

Werner Raschle, Schulratspräsident der Schulgemeinde Oberes Neckertal, ist froh, dass an der diesjährigen Schulbürgerversammlung keine strittigen Themen traktandiert gewesen wären. «Sämtliche Bauvorhaben konnten erfolgreich abgeschlossen werden und der Kredit für die Sanierung der Mehrzweckhalle ist gesprochen.

Es hätte also nur eine Standardversammlung, ohne grossen Diskussionsbedarf gegeben», sagt er. Dennoch schmerze es ihn, dass er gerade diese eine Schulbürgerversammlung hat absagen müssen. Schliesslich es wäre seine letzte als amtierender Schulratspräsident der Schule Oberes Neckertal gewesen.

Werner Raschle, Schulratspräsident Schule Oberes Neckertal.

Werner Raschle, Schulratspräsident Schule Oberes Neckertal.

Bild: Urs M. Hemm

Und er hätte Erfreuliches mitzuteilen gehabt. Denn der Steuerbedarf der Schule Oberes Neckertal betrug im Jahr 2019 rund 4,56 Millionen Franken und schliesst damit um knapp 106'000 Franken besser ab als budgetiert. Das Budget für das laufende Jahr sieht aufgrund gestiegener Schülerzahlen mit rund 4,94 Millionen Franken einen leicht höheren Steuerbedarf als im Jahr 2019 vor. Über die Rechnung für das Jahr 2019 und das Budget 2020 können die Stimmbürgerinnen und Stimmbürger der Schulgemeinde Oberes Neckertal am 19. April an der Urne befinden.

Wärmenetz wird aufs Dorf ausgeweitet

Stand heute soll Ende Mai mit den Sanierungsarbeiten an der Mehrzweckhalle St.Peterzell begonnen werden. Der Abschluss der Arbeiten ist im Frühjahr 2021 vorgesehen. «Zeitweise wird es nicht zu vermeiden sein, dass wir die Halle komplett sperren müssen», sagt Werner Raschle auf das Verständnis aller Betroffener hoffend.

Ebenfalls noch in diesem Jahr ist die Sanierung der Holzschnitzelheizung geplant. Noch bis Ende 2019 waren die katholische Kirchenverwaltung, die reformierte Kirchenverwaltung, die Politische Gemeinde Neckertal sowie die Schule Oberes Neckertal als Interessengemeinschaft Holzschnitzelheizung St.Peterzell Träger der Wärmeanlage. «Aufgrund der neuen Luftreinhalteverordnung muss die Anlage umfassend saniert und mit einem neuen Partikelfilter ausgerüstet werde», heisst es dazu im Geschäftsbericht der Schulgemeinde.

Um die dafür anfallenden Kosten decken zu können sei im Zuge der Verhandlungen sichergestellt worden, dass das Wärmenetz im unteren Teil des Dorfes St.Peterzell ausgeweitet werden kann. Gleichzeitig wurde beschlossen, den Betrieb der Holzschnitzelheizung gesamthaft der Schulgemeinde übertragen.

Die Investitionen belaufen sich auf rund eine Million Franken, die über die Wärmetarife vollumfänglich refinanziert werden. Das Budget der Schule werde daher nicht tangiert und die Kosten für den Betrieb der Heizung einer separaten Rechnung belastet.

Zahlreiche Rücktritte aus dem Schulrat

Auf die kommende Amtsdauer treten gleich drei Personen aus dem Schulrat der Schule Oberes Neckertal zurück: Dies sind Schulratspräsident Werner Raschle sowie die Schulrätin Hedy Hauser und Schulrat Manfred Preisig. Raguja Petra Horlacher und Thomas Bösch stellen sich als Schulräte zu Wiederwahl, wie auch Dominik Flück als Delegierter der Gemeinde Schönengrund.

Aus der Geschäftsprüfungskommission sind keine Rücktritte gemeldet. Die Gesamterneuerungswahlen finden am 27. September statt.