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Schulbetrieb neben der Baustelle: Flexibilität ist überall vorhanden

Das Schuljahr 2018/19 war geprägt von den Bauarbeiten an der Erneuerung und Erweiterung der Schulanlage Wier in Ebnat-Kappel. Die Schüler und die Lehrpersonen haben schnell gelernt, sich mit den Umständen zu arrangieren.
Sabine Camedda
Für einmal durften die Schülerinnen und Schüler auf die Baustelle. (Bild: Sabine Camedda)

Für einmal durften die Schülerinnen und Schüler auf die Baustelle. (Bild: Sabine Camedda)

Seit den letzten Herbstferien sind die Bauarbeiten für die Erweiterung der Schulanlage Wier im Gange. Parallel dazu findet der Schulunterricht in der Oberstufe statt. Dieses Miteinander funktioniere recht gut, findet Schulleiter Ivo Stäger.

Jedoch sei während des Abbruchs der Luftschutzanlagen, die unterhalb der Turnhalle und des alten Schulhauses waren, die Lärmbelastung sehr gross gewesen. «Vor allem in den beiden Schulzimmern, die wir vorübergehend in der Aula eingerichtet haben, war kein Unterricht möglich», sagt er. Die Lehrpersonen hätten darauf aber sehr flexibel reagiert und kurzfristig Klassenzimmer getauscht oder den Unterricht nach draussen verschoben. Der Lärm jetzt spiele nur noch eine kleine Rolle, sagt Ivo Stäger.

Dass während der Bauzeit auf das Erstellen eines Provisoriums verzichtet worden ist, sieht der Schulleiter positiv. Es sei zwar enger im Schulhaus, aber alle Schüler und alle Lehrer seien im selben Gebäude und so sei eine Nähe entstanden, die es so vorher nicht gegeben habe. «Das spricht für unser Konzept, denn nach dem Bau haben wir nur noch ein Schulhaus für alle», sagt Stäger.

Lieber im Schulzimmer als auf der Baustelle

Dennoch braucht es während der Bauzeit einiges an Rücksicht und Flexibilität von allen Seiten. Der Platz auf der Aussenanlage sei knapp und darum dürfen Schüler ihre Pausen teilweise im Innern des Gebäudes verbringen. Auch für die Abschlussfeiern musste eine kreative Lösung gefunden werden. «Nach einer Begrüssung in der Aula führen die Lehrpersonen etwas Eigenes in ihren jeweiligen Klassenzimmern durch, bevor es im Foyer ein Apéro für alle gibt», beschreibt Ivo Stäger.

Die Arbeiten auf der Baustelle ziehen auch immer wieder die Blicke der Schülerinnen und Schüler auf sich. Ob sich deshalb vermehrt Jugendliche für eine Ausbildung in der Baubranche entscheiden, lässt Ivo Stäger vorerst offen. Gerade in den zuletzt heissen Tagen seien aber einige Schülerinnen und Schüler froh um einen Platz im schattigen Schulzimmer gewesen. Vor allem, wenn sie die Bauarbeiter draussen gesehen haben.

Jetzige Schüler kommen ins neue Schulhaus

Bauleiter Thomas Preisig ist mit dem Vorankommen des Baus zufrieden, auch wenn die Schneedecke im Winter länger gelegen ist als gehofft. Derzeit werden die Wände der Turnhalle erstellt und der Hallenboden vorbereitet. Im Bereich des neuen Schulhauses soll in den nächsten Tagen die Decke des Erdgeschosses betoniert werden. «Wir hoffen, dass der Rohbau bis Ende September abgeschlossen ist», sagt Thomas Preisig. Vor dem Winter sollte das Gebäude soweit abgedichtet sein, dass der Innenausbau vorgenommen werden kann.

Gemeindepräsident Christian Spoerlé, der bei der Versenkung der Zeitkapsel anwesend war, nannte diesen Bau eine «Investition für die Zukunft». Leider könnten die meisten der anwesenden Schülerinnen und Schüler nicht direkt von der neuen Anlage profitieren. Einzig die jetzigen Schülerinnen und Schüler der ersten Oberstufe werden im neuen Schulhaus beschult. Die andern, betonte Christian Spoerlé, können die Anlage ebenfalls nutzen, beim Besuch der Bibliothek, für den Sport oder dann später als Eltern.

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