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Badi-Bilanz: Das schöne Wetter ist zur richtigen Zeit gekommen

Die Freibäder im Toggenburg verzeichneten eine gute Saison ohne gravierende Unfälle. In Wattwil wurde der Rekord von 2003 bei den Eintritten jedoch deutlich verfehlt.
Martin Knoepfel
Die Badi in Wattwil am letzten Montag. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Badi in Wattwil am letzten Montag. (Bild: Martin Knoepfel)

«Der Juni toll und der August auch nicht schlecht». Bademeister Vuko Ratkovic, Wattwil, tönt rundum zufrieden, als das «Toggenburger Tagblatt» ihn nach der Saisonbilanz befragt.

Mit dem Hitze- und Rekordsommer 2003 kann das Jahr 2018 zwar nicht mithalten, was die Frequenzen betrifft. Das zeigt sich in den Zahlen der Badi Wattwil. Rund 77'000 Eintritte waren es vor 15 Jahren gewesen. Zwischen 50'000 und 60'000 sind es dieses Jahr. Vuko Ratkovic führt das darauf zurück, dass dieses Jahr der Juli und der August sehr schön und warm waren, während es 2003 von Juni bis August schön gewesen war.

Dieses Jahr wurden viele Einzeleintritte verkauft

Ein anderes Bild ergibt sich, wenn man die Finanzen ansieht. Dieses Jahr wurden in der Badi Wattwil viele Einzeleintritte verkauft, während sich der Verkauf der Saisonabonnements im üblichen Rahmen hielt. Trotz weniger Eintritten schliesst die Badi Wattwil im laufenden Jahr deshalb besser ab als 2003 und dürfte schwarze Zahlen schreiben. Der beste Tag der laufenden Saison war in Wattwil der 10. Juli mit rund 2'500 Badegästen.

Stolz ist Vuko Ratkovic nicht zuletzt auf die auswärtigen Besucher. Badegäste kämen aus dem Linthgebiet, aus Rapperswil, aus dem Zürcher Oberland und aus der Region Wil, betont er. Einer der Vorzüge Wattwils sei, dass die Bereiche für die Kinder, die Jugendlichen und die Erwachsenen räumlich getrennt seien. Das bringe Ruhe in den Betrieb und das schätzten viele Badegäste.

Viele Besucher und ein starkes Gewitter

Aymard Häcki, Bademeister von Lichtensteig, hat die Besucherzahlen noch nicht ausgewertet. Dennoch kann er von einer «überdurchschnittlich guten Saison» sprechen. Begonnen hat die Saison allerdings recht turbulent. Ein Gewitter führte anfangs Juni dazu, dass der Lederbach über die Ufer trat und Schmutzwasser in die Becken der Badi trug.

Das Schmutzwasser musste abgelassen werden. Vom Mittwochabend bis am folgenden Samstagmittag war die Badi geschlossen. Dann konnte das Lichtensteiger Freibad seine Türen wieder öffnen. Das Wasser in den Becken hatte allerdings nun nur noch sportliche 13 Grad. Der Grund: Die Becken mussten mit 1'400 Kubikmeter Leitungswasser wieder aufgefüllt werden, und es kam mit dieser Temperatur aus der Leitung.

Es hätte schlimmer kommen können

Trotzdem kam die Badi Lichtensteig mit dem sprichwörtlichen blauen Auge davon, nicht nur, weil die Schliessung länger gedauert hätte, wenn die Anlagen zur Wasseraufbereitung überschwemmt worden wären. Offen bleiben muss die Frage, ob die Badi Lichtensteig im August, als die Trockenheit zum Thema wurde, auch noch so viel Wasser hätte kaufen können. Fürs nächste Jahr seien keine bedeutenden Neuerungen geplant.

Am besten Tag über 500 Badegäste

Von einer «ganz guten Saison» spricht Cornelia Lusti, die die Badi in Unterwasser betreibt. Vor allem in den die Sommerferien habe die sehr viele Badegäste, rund 500 Personen am besten Tag, verzeichnen können. Für 2019 seien keine bedeutenden Neuerungen im Gästebereich geplant, sagt Cornelia Lusti.

Laut Auskunft der Gemeindekanzlei von Wildhaus-Alt St. Johann wurden in dieser Saison total 5'127 Eintritte für die Badi Unterwasser verkauft, wobei jede Saisonkarte in der Statistik allerdings nur als ein einziger Eintritt erscheinen.

Wie oft die Besitzer der Saisonkarten diese genutzt haben,lässt sich nicht feststellen. Dank den im Internet publizierten Eintrittspreisen kann man aber ausrechnen, dass sich eine Saisonkarte für Kinder wie für Erwachsene ab dem 21. Eintritt auszahlt.

«Überdurchschnittliche, aber keine Jahrhundertsaison»

«Ich würde wieder einen solchen Sommer nehmen», sagt Philipp Kaiser von der Badi Schönenbodensee. Im Juni sei das Wasser wegen der Bise noch nicht warm gewesen, doch ab Mitte Juli sei der Zustrom der Badegäste richtig losgegangen. Philipp Kaiser spricht von einer überdurchschnittlichen, aber keiner Jahrhundertsaison. Genau Zahlen zur Anzahl der Badegäste gibt es nicht.

Die Badi am Schönenbodensee habe kein Drehkreuz, und es gebe viele Spezialbillette im Zusammenhang mit Tourismus-Angeboten, sagt er. Schwere Unfälle habe die Badi am Schönenbodensee noch nie verzeichnen müssen. «Die Besucher zeigen viel Selbstverantwortung. Dazu kommt, dass wir haben kein Sprungbrett haben, dass das Wasser des Sees dunkel ist und dass viele Gäste kommen, um zu relaxen», erklärt Philipp Kaiser.

Ebnat-Kappel hatte eine Supersaison

Auch aus Ebnat-Kappel sind noch keine genauen Besucherzahlen für 2018 bekannt. Badmeister Marco Diem spricht aber von einem «Super-Jahr». Er sei sehr glücklich und hoffe, alle Badegäste nächstes Jahr wieder zu sehen, sagt er. Unfälle mussten die Toggenburger Freibäder in dieser Saison keine verzeichnen. Fast alle Toggenburger Freibäder haben schon Saisonschluss. Ebnat-Kappel ist bis zum Sonntag offen, wobei es wetterbedingt Änderungen geben kann.

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