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Serie

Schnee statt Sägemehl: Das Wetter fordert die Toggenburger Schwinger in Åre bis zum Abschlusstag

Der heutige Bericht von Pascal Schönenberger ist der letzte von den Ski-Weltmeisterschaften in Schweden. In den zwei Wochen hat er die Leser an der Arbeit der Voluntaris teilhaben lassen.
Pascal Schönenberger
Eine solche Abendstimmung war in Åre häufig zu sehen. Diese hier ist vom vergangenen Freitagabend. (Bild: PD)

Eine solche Abendstimmung war in Åre häufig zu sehen. Diese hier ist vom vergangenen Freitagabend. (Bild: PD)

Von Freitag bis Sonntag fanden in Åre die letzten drei Rennen der Weltmeisterschaft statt. Das Wetter forderte uns Voluntaris bis zum Schluss. Nun reisten wir mit unvergesslichen Momenten am Montag wieder nach Hause.

Tagwache war einmal mehr um 5 Uhr

Es ist kaum zu glauben, aber das Wetter hier ist brutal. Im Halbstundentakt wechselte es am Freitag und am Samstag. Mein Bruder Björn und ich mussten am Freitag bei Wind und Regen um 5 Uhr am Berg sein. Alle Voluntaris der Männerpiste standen dann wie gewohnt mit der Schaufel im Steilhang und beförderten den nassen Schnee aus der Rennpiste.

Es regnete, es stürmte, es schneite und dies ganz extrem. Um 7 Uhr war der Schnee geräumt und es folgte die Präparation mit Wasser und Salz. Alle waren völlig durchnässt, lieferten jedoch den besten Job der Welt ab. An vorderster Front war der französische FIS-Funktionär, der die Piste bewässerte. Dank des Einsatzes der Voluntaris und dem schönen Wetter, das um 10.00 Uhr in Åre war, fanden die Fahrer eine perfekte Piste beim Start des Riesenslaloms vor.

Am Schluss durften alle Voluntaris zusammen ins Ziel fahren und sich vom Publikum feiern lassen. (Bild: PD)

Am Schluss durften alle Voluntaris zusammen ins Ziel fahren und sich vom Publikum feiern lassen. (Bild: PD)

Am Samstag war Simon Baumann als Rutscher auf der Damenpiste beschäftigt. Dank Wendy Holdener, die nach dem ersten Lauf führte, konnten wir auf eine weitere Medaille hoffen. In dieser Zeit bewässerten Björn und ich die Männerpiste für den Slalom am Sonntag.

Die Schweizer sind vom Pech verfolgt

Leider konnten wir am Samstag trotz des harten Einsatzes für die Fahrerinnen keine Medaille feiern. Das gleiche geschah am Abschlusstag, als die Schweizer wieder vom Pech verfolgt waren. Björn und ich waren wiederum im letzten Steilhang vor dem Ziel platziert. Daniel Yule schied beim Tor von Björn aus, Ramon Zenhäusern patzte bei meinem Tor im ersten Lauf. Leider kein gutes Omen.

Das Ende der Ski-Weltmeisterschaften in Schweden naht. Simon Baumann befördert Netze ins Tal. (Bild: PD)

Das Ende der Ski-Weltmeisterschaften in Schweden naht. Simon Baumann befördert Netze ins Tal. (Bild: PD)

In diesen zwei Wochen hier in Are erlebten meine Kollegen und ich viele schöne Momente. Zum Beispiel gratulierte Björn mit einem kräftigen Händedruck Marcel Hirschers Vater Ferdinand mitten auf der Piste. Weiter stand im Slalom ein Fotograf aus Österreich neben mir, der scharf auf ein Foto von ÖSV-Präsident Peter Schröcksnadel war.

Der Grund, die Österreicher sind nicht auf dem ersten Platz des Medaillen-Spiegels. Zum Schluss kam das chaotische Talent der Schweden wieder zum Vorschein. Unser Kollege Heino Hutter aus Kanada wollte um 18.30 Uhr mit dem Zug von Åre nach Trondheim reisen. Seine Kollegen haben um 17.55 Uhr den Zug betreten, er wollte noch das restliche Gepäck holen.

Björn und Pascal Schönenberger (von links) sind mit ihren Kollegen gestern in die Schweiz zurückgekehrt. (Bild: PD)

Björn und Pascal Schönenberger (von links) sind mit ihren Kollegen gestern in die Schweiz zurückgekehrt. (Bild: PD)

Als er wieder zurück war, war der Zug ohne ihn losgefahren. Somit durfte er nochmals eine Nacht in Åre verbingen. Er konnte bei uns auf dem Boden schlafen. Solche und die vielen schönen Erinnerungen der vergangenen zwei Wochen bleiben unvergessen.

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