Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen: Bazenheider Winterzauber ist eröffnet

Am Freitag haben Bob-Legende Hausi Leutenegger und Gemeindepräsident Roman Habrik das 45-tägige Spektakel eröffnet, das aus Anlass des 60. Geburtstages der Dorfkorporation organisiert wird.

Beat Lanzendorfer
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Sandro Götschi, OK-Präsident, Hausi Leutenegger, Unternehmer und Bob-Legende, Roman Habrik, Gemeindepräsident, und Felix Forster, Präsident Dorfkorporation Bazenheid, eröffnen mit dem Durchtrennen des Bandes den Winterzauber (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Sandro Götschi, OK-Präsident, Hausi Leutenegger, Unternehmer und Bob-Legende, Roman Habrik, Gemeindepräsident, und Felix Forster, Präsident Dorfkorporation Bazenheid, eröffnen mit dem Durchtrennen des Bandes den Winterzauber (von links). (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das Geschenk, das die Dorfkorporation sich und der Bevölkerung zum 60. Geburtstag gegönnt hat, ist nicht zu übersehen.

Der Bazenheider Winterzauber an der Ifangstrasse bietet nebst einer Eisfläche von mehr als 500 Quadratmetern ein Fondue-Chalet sowie eine Winterbar. Rund 250 Besucherinnen und Besucher wohnten am Freitagabend der Eröffnung bei.

Zu Beginn war ein kleinerer Rahmen vorgesehen

Felix Forster, Präsident der Dorfkorporation, war einer der vier Redner an der Eröffnungsfeier. «Zu Beginn wollten wir einen Anlass in einem etwas kleineren Rahmen organisieren. Allerdings sollte es ein Fest für alle werden und als sich mit der Zeit eine richtiggehende Eigendynamik entwickelte, ist das heraus gekommen, was wir heute sehen.» Zum Wollkappenwetter dürfe jetzt noch der Schnee kommen. Forster dankte auch Patrizia Egloff vom Energietal Toggenburg, mit deren Mithilfe ein Nachhaltigkeitskonzept entwickelt werden konnte, denn schliesslich sei die Gemeinde seit einigen Jahren eine Energiestadt.

Marcel Aerne und Tochter Rahel waren zwei von vielen Besuchern beim Eröffnungsevent des Bazenheider Winterzaubers. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Marcel Aerne und Tochter Rahel waren zwei von vielen Besuchern beim Eröffnungsevent des Bazenheider Winterzaubers. (Bild: Beat Lanzendorfer)

«Phänomenal, was in den letzten Wochen erschaffen worden ist. Ich bin einfach nur stolz auf die vielen Mithelfer, die so etwas ermöglicht haben», zeigte sich OK-Präsident Sandro Götschi beeindruckt. Er ist gleichzeitig Präsident des 12er-Clubs, der am 12. Dezember 2012 um 12 Uhr 12 gegründet wurde und es sich zur Aufgabe gemacht hat, das Bazenheider Dorfleben mit unregelmässigen Aktivitäten zu bereichern, aber auch andere Vereine bei der Organisation von Festen zu unterstützen.

Gemeindepräsident Roman Habrik hat seine Grussworte mit Freude, Dankbarkeit und Zufriedenheit zusammengefasst. «Genau solche Anlässe machen unsere Gemeinde speziell. Es ist nicht lange her, da gab es in Gähwil das Sommerfest und in Kirchberg das Spektakulair. Nun ist es in Bazenheid der Winterzauber. Ich habe richtig Freude an all diesen Engagements.» Er erwähnte die weiteren kleineren und grösseren Anlässe, die man nicht vergessen sollte. Und weiter: «Das alles klappt nur, wenn in einem Dorf eine gute Stimmung herrscht, wenn sich Menschen dem Dorf verbunden fühlen.»

Hausi Leutenegger als Stargast beim Winterzauber

Hausi Leutenegger, Bob-Legende, Unternehmer und eigentlicher Stargast des Abends, erinnerte sich an seine Kindheit in Bichelsee, in der er schon mit Menschen aus Bazenheid in Kontakt gekommen sei. «Die Bauern sind im Sommer oft nach Bichelsee gekommen und haben dort ihr Futter eingekauft. Ich habe mir ein kleines Sackgeld verdient, in dem ich ihnen beim Laden geholfen habe.» Er sei gern und oft im Toggenburg.

Der Nachwuchs wartet ungeduldig, bis das Eis endlich offiziell freigegeben wird. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Nachwuchs wartet ungeduldig, bis das Eis endlich offiziell freigegeben wird. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Bazenheider Winterzauber ist bis am 5. Januar täglich geöffnet und ermöglicht den Gästen Schlittschuhlaufen und Eisstockschiessen. Daneben können sie sich im Chalet verpflegen. Darüber hinaus werden fast täglich weitere Aktivitäten geboten. Am Samstag war es der «Advent in dä Schmitte», der das Volk in Scharen ins Gebiet zwischen Ifang und Wilerstrasse lockte.

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