Schiesssport
Die Pistolen-Veteranen der Wiler Bären sind St.Galler Gruppenmeister

Beim Gruppenmeisterschaftsfinal der St.Galler Schützenveteranen in Goldach gewannen die Wiler Pistolenschützen Paul Schönenberger, Robert Weilenmann und Max Zäch überlegen den Meistertitel und holten den Pokal in die Äbtestadt.

Ernst Inauen
Drucken
Die Sieger der Wiler Bären Wil (Mitte) umrahmt von den Zweitplatzierten Steinbruch aus St.Margrethen (links) und den Drittplatzierten Kamor aus Rüthi-Lienz.

Die Sieger der Wiler Bären Wil (Mitte) umrahmt von den Zweitplatzierten Steinbruch aus St.Margrethen (links) und den Drittplatzierten Kamor aus Rüthi-Lienz.

Bild: PD

Wie bei den Aktiven des St.Galler Kantonalschützenverbandes hat die Gruppenmeisterschaft auch bei den Mitgliedern des Kantonalverbandes St.Galler Schützenveteranen (SG-SV) eine grosse Bedeutung. Nach dem Ausfall der Meisterschaft im vergangenen Jahr und trotz erschwerter Bedingungen infolge der Coronapandemie nahmen rund 320 Veteranen an der kantonalen Gruppenmeisterschaft teil.

In zwei Vorrunden qualifizierten sich acht Dreier-Teams für die Finalrunde der Pistolenschützen 50 m und 18 Vierergruppen für den Final beim Wettkampf Gewehr 300 m. Der Vorstand des Kantonalverbandes und die Regionalsektion Rorschach-St.Gallen-Gossau organisierten in der Schiessanlage Witen in Goldach die Abschlussrunde der kantonalen Veteranen-Gruppenmeisterschaft.

Nebel brachte den Zeitplan durcheinander

Weil am Vormittag im Gelände der Schiessanlage Witen dichter Nebel lag, konnte der Wettkampf 300 m Gewehr erst mit Verspätung ausgetragen werden. Nach der ersten Runde lichtete sich der Nebel kurzzeitig, behinderte in der Folge aber einen normalen Ablauf. Erst um die Mittagszeit wurden die Bedingungen optimal.

Nach zwei Runden qualifizierten sich von den 17 angetretenen Gruppen die sechs Teams mit den höchsten Resultaten für den Meisterfinal. Mit dabei waren die drei Wittenbacher Gruppen Ulrichsberg, Erlenholz und Bächi, das Team Panther des SV Walde-St.Gallenkappel sowie die Gruppen Betti des MSV Oberrindal und Weierweid FSG St.Gallen. Den Wanderpokal gewann mit 385 Punkten (Maximum 400 Pt.), sechs Zähler vor Betti Oberrindal und sieben vor Ulrichsberg Wittenbach.

Klare Ausgangslage für die Wiler

Im 50-m-Stand lieferten sich die Pistolenschützen einen interessanten Kampf um den Titel. Das Sechserfeld bestritt zwei Qualifikationsrunden für den Meisterfinal, wobei jeder Schütze je zehn Schuss abzugeben hatte. Fünf Gruppen bestritten anschliessend den Meisterfinal. Schon nach den beiden Vorrunden lag das Team Wiler Bären der Stadtschützen Wil, Paul Schönenberger, Robert Weilenmann und Max Zäch, mit 17 Zählern in Front.

Zwar verringerte sich im Final der Vorsprung auf sieben Punkte, führte aber dennoch zum überlegenen Gewinn des Meisterpokals, der für ein Jahr in die Äbtestadt geht. Den zweiten Rang eroberte die Gruppe Steinbruch aus St.Margrethen und Dritte wurde Kamor aus Rüthi-Lienz.

Vollständige Ranglisten sind unter der Website www.sg-sv.ch zu finden.