Schiesssport
Das beste Resultat der 80-jährigen Geschichte: Sportschützen Mosnang holen am Eidgenössischen Bronze in der Vereinskonkurrenz

Die Freude über den gewonnenen Bronzekranz ist gross. Ebenso stolz sind die Schützen darüber, dass sie zahlreiche namhafte Vereine hinter sich lassen konnten. Das Erfolgsrezept: Konstanz.

Sabine Camedda
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Bronzekranz für die Sportschützen Mosnang am Eidgenössischen Schützenfest: (von links) Ehrenpräsident Sepp Mulli, Präsident René Bamert, Kassier Philipp Metzger.

Bronzekranz für die Sportschützen Mosnang am Eidgenössischen Schützenfest: (von links) Ehrenpräsident Sepp Mulli, Präsident René Bamert, Kassier Philipp Metzger.

Bild: PD

Eine Dreierdelegation der Sportschützen Mosnang – Präsident René Bamert, Ehrenpräsident Sepp Mullis und Kassier Philipp Metzger – war am Samstag nach Luzern zum Absenden des Eidgenössischen Schützenfestes eingeladen. Bei der Heimreise hatte sie den Bronzekranz im Gepäck, die Auszeichnung für den dritten Platz beim Vereinswettkampf der Kleinkalibergewehre 50 Meter.

Die Mosnanger Schützen freuen sich über das Resultat. Sie hätten einige namhafte Konkurrenten hinter sich gelassen und seien mit Abstand der beste Ostschweizer Verein, erklärt Präsident René Bamert. Der Blick auf die Rangliste bestätigt dies: Die Sportschützen Ebnat-Kappel folgen als nächster Vertreter der Region auf Rang 19 im Feld von 164 Vereinen.

Die besten Schützen schossen konstante Resultate

An einem Wochenende im Juni haben die 13 Mosliger Schützen das Eidgenössische auf dem Heimstand absolviert. Das Programm im Vereinsstich umfasste jeweils zehn Schuss auf die Zehnerwertung. Sepp Mullis und Hanspeter Widmer erzielten dabei das Punktemaximum, die weiteren Schützen mit Ausnahme von einem, mindestens 96. Diese Konstanz habe den Podestplatz schliesslich ausgemacht, ist René Bamert überzeugt.

Das Vereinstotal wurde folgendermassen ermittelt: Die Resultate der Hälfte der Schützen wurden als sogenannte Pflichtresultate addiert. Zwei Prozent aller Resultate der übrigen Teilnehmer eines Vereins wurden dazu gerechnet. Diese Summe wurde wiederum durch die Anzahl der Pflichtresultate geteilt. «Das hat zur Folge, dass wir in Mosnang einen Durchschnitt von 100,890 Punkten haben», erklärt René Bamert.

Teilnahme am «Eidgenössischen» ist Ehrensache

René Bamert bedauert, dass er und seine Vereinskollegen das «Eidgenössische» nicht vor Ort in Luzern schiessen konnten. Dass sie aber zu Hause am Wettkampf teilgenommen haben, sei eine Ehrensache, sagt er. Denn:

«Anders als andere in anderen Sportarten durften wir unser Hobby ausüben und die vergangene Saison absolvieren.»

Die Saison sei für den Verein aber durchzogen verlaufen, zieht der Vereinspräsident ein Fazit. In der Mannschaftsmeisterschaft hat er das Ziel, den Ligaerhalt in der 1. Liga, geschafft. Bei den Gruppenwettkämpfen hingegen seien die Leistungen mal besser und mal weniger gut gewesen. Umso mehr seien er und seine Vereinskollegen zufrieden, dass beim Vereinswettkampf am «Eidgenössischen» alles zusammengepasst habe.

Nach dem Endschiessen von nächstem Wochenende legen die Kleinkaliberschützen ihre Sportgeräte während der Winterpause zur Seite. In der nächsten Saison gelte es aber, früh bereit zu sein und eine gute Leistung zu zeigen. Denn im April findet rund um das Festzentrum Bütschwil das Verbandsfest des Ostschweizer Sportschützenverbandes (OSPSV) statt. Es ist das Pendant eines Kantonalen Schützenfestes für Kleinkaliber- und Luftgewehre. Und da wollen die Mosnanger Schützen in ihrem Heimstand zeigen, dass sie am «Eidgenössischen» nicht zufällig das beste Resultat der Ostschweiz erzielt haben.

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