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Sanierung der Lochermoosbrücke zwischen Bütschwil und Ganterschwil verläuft gemäss Zeitplan

Die Lochermoosbrücke an der Hauptstrasse von Bütschwil nach Ganterschwil ist noch bis Anfang Oktober gesperrt.
Michael Hehli
Wegen Bauarbeiten ist die Lochermoosbrücke weiterhin gesperrt. Unter anderem wird deren Belag erneuert. Die Umleitung des Strassenverkehrs erfolgt über Lütisburg. Bild: Michael Hehli

Wegen Bauarbeiten ist die Lochermoosbrücke weiterhin gesperrt. Unter anderem wird deren Belag erneuert. Die Umleitung des Strassenverkehrs erfolgt über Lütisburg. Bild: Michael Hehli

25 Jahre hatte die Lochermoosbrücke gehalten, bevor sie Anfang dieses Monats saniert werden musste. Voraussichtlich bis am 4. Oktober wird der Verkehr deshalb noch umgeleitet. Momentan sieht es aus, als könnte dieses Zeitfenster eingehalten werden. Laut Adrian Hörler, Projektleiter Kunstbauten beim Tiefbauamt St.Gallen, sind die Arbeiten bislang nach Zeitplan verlaufen. «Vielleicht werden wir sogar eine Woche früher fertig. Aber wenn das Wetter beim Einbau der Deckbeläge nicht mitmacht, ist es gut, eine kleine Reserve zu haben», sagt er.

Die Unterhaltsarbeiten wurden nötig, da bei einer Inspektion festgestellt wurde, dass die Abdichtungen im Belag nicht mehr den Standards entsprachen. Also habe man sich dazu entschieden, den Deckbelag zu erneuern. Gleichzeitig werden die Bretter, welche auf der Brücke anstelle eines Randsteins stehen und die Bohlen schützen, ausgewechselt. Über die Jahre hatten ihnen Wasser, Salz, Pfadschlitten und unsichere Autofahrer zugesetzt. Die Brücke wird auch künftig alle fünf Jahre inspiziert werden.

Wenn sich Balken wie ein grosses Brett verhalten

Ein weiterer zu behebender Punkt ist die Vorspannung. Laut Hörler besteht der Boden unter dem Belag aus rund acht Zentimeter breiten Balken. Diese werden mittels langen, quer zur Fahrtrichtung verlaufenden Gewindestangen zusammengehalten, welche die Holzkonstruktion zusammenziehen. Das führt zu einer Plattenwirkung. Die einzelnen Balken verhalten sich dadurch wie ein grosses Brett. Das Gewicht eines Autos liegt so nicht auf einzelnen Balken, sondern wird laut Hörler auf einen Umkreis von rund einem Meter verteilt. Über die 25 Jahre seit der letzten Sanierung hatten sich die Gewindestangen leicht gelockert. Auch dies wird durch die laufenden Bauarbeiten nun behoben. Die Kosten für all diese Arbeiten belaufen sich laut Hörler auf insgesamt rund 350000 Franken.

Für den Verkehr seien durch die Bauarbeiten keine grossen Verzögerungen entstanden: «Das Postauto kann passieren, genauso wie Schulbusse, Fussgänger und Velofahrer. Der restliche Verkehr wird umgeleitet», berichtet Hörler. Ausser einem Umweg gebe es auch für den umgeleiteten Verkehr keine Probleme.

Fugen und Beläge sind am aufwendigsten

Hörler sagt: «Die Brücke hat 25 Jahre lang gehalten. Es kann aber sein, dass man die Fugen in zehn Jahren wieder erneuern muss.» Die Fugen und Beläge seien am aufwendigsten zu unterhalten. «Wenn man die Fugen nicht regelmässig wartet, dringt Feuchtigkeit zur darunterliegenden Holzkonstruktion durch», erläutert Hörler. Daher müsse man sie intensiv pflegen.

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