Revierförster will für die SP in den Wattwiler Gemeinderat einziehen

Weil Hansheiri Keller im Herbst nicht mehr antritt, muss die SP Wattwil einen neuen Kandidaten für die Verteidigung dieses Sitzes suchen. Nun ist sie fündig geworden.

Ruben Schönenberger
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Von links: Thomas Merz will seinen Sitz im Wattwiler Gemeinderat, Andreas Kohler jenen in der GPK verteidigen. Ruedi Bösch will neu in den Gemeinderat einziehen, Andreas Wittenwiler will das gleiche im Schulrat schaffen.

Von links: Thomas Merz will seinen Sitz im Wattwiler Gemeinderat, Andreas Kohler jenen in der GPK verteidigen. Ruedi Bösch will neu in den Gemeinderat einziehen, Andreas Wittenwiler will das gleiche im Schulrat schaffen.

Bild: PD

Die SP Wattwil steht am 27. September vor der Aufgabe, den Sitz ihres zurücktretenden Gemeinderats Hansheiri Keller zu verteidigen. Schaffen soll das Ruedi Bösch, der am Montagabend von den Delegierten einstimmig nominiert wurde.

Der 29-Jährige ist in Wattwil geboren und arbeitet als Revierförster im Forstrevier Stockberg. Er dürfte damit vielen Wattwilerinnen und Wattwilern ein Begriff sein, schreibt die SP Wattwil in einer Mitteilung.

Potenzial von Wattwil ausnützen

Wenn er den Sprung in den Gemeinderat schafft, möchte sich Bösch für mehr Biodiversität und Lebensqualität einsetzen. In der Mitteilung wird er zitiert: «Wattwil hat ein riesiges Potenzial. Ich möchte für Mensch und Umwelt mehr nachhaltige Lebensräume schaffen. Als Revierförster bringe ich dafür ideale Voraussetzungen mit.» Ebenfalls nominiert wurde der bisherige Gemeinderat Thomas Merz.

In das Rennen um einen Schulratssitz steigt die SP Wattwil mit einem Parteilosen. Der 39-jährige Andreas Wittenwiler wurde auch am Montagabend nominiert. Er ist gelernter Maurer und arbeitet heute als Heilpädagoge in der Klinik Sonnenhof in Ganterschwil. Er ist Vater von zwei Kindern und lebt in Krinau.

Der Präsident der SP Wattwil, Andreas Kohler, blicke den Wahlen im Herbst zuversichtlich entgegen, ist der Mitteilung weiter zu entnehmen. Das gilt auch für ihn selbst. Er will seinen Sitz in der GPK verteidigen.

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