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Interview

Regisseurin des Freilichttheaters «wild» in Lütisburg zieht Bilanz: «Wir hätten ob der grossen Nachfrage noch weitere Aufführungen füllen können»

Das Freilichttheater wild, das bis Ende Juni im Guggenloch in Lütisburg aufgeführt wurde, hat ein spezielles Konzept. Die Zuschauer brauchten gutes Schuhwerk, denn sie begleiteten die Schauspieler durch den Wald oder fuhren gemeinsam mit diesen im Postauto zum Set.
Timon Kobelt
Die Zuschauergruppe wird im Guggenloch in Lütisburg zum Waldluftbad geladen. (Bild: Sascha Erni)

Die Zuschauergruppe wird im Guggenloch in Lütisburg zum Waldluftbad geladen. (Bild: Sascha Erni)

Andrea Schulthess, Regisseurin des Theaterstücks «wild». (Bild: Sascha Erni)

Andrea Schulthess, Regisseurin des Theaterstücks «wild». (Bild: Sascha Erni)

Bekamen die Zuschauer von «wild» keine nassen Füsse? Schliesslich regnete es im Juni reichlich.

Andrea Schulthess: Wir hatten ziemliches Glück mit dem Wetter. Unsere 13 Aufführungen haben die Gewitterabende weitgehend umschifft. Nur während einer Vorstellung mussten wir für den zweiten Teil auf Indoor umstellen. Die Zuschauer waren darauf gut vorbereitet und hatten Regenschütze dabei. Der Platzwechsel hatte etwas Abenteuerliches.

Abenteuerlich war die ganze Auslegung des Stücks – von der Anreise per Postauto bis hin zum Spielort.

Das stimmt und die Leute waren davon sehr angetan. Mit der Enge im Postauto wurde die Atmosphäre in einem vollen Pendlerzug simuliert – so wurde versucht zu überhöhen, wie weit weg wir uns oft von unserem natürlichen Ursprung befinden.

Wie zufrieden sind Sie mit dem Besucheraufmarsch?

Wir waren echt überwältigt, ob des positiven Echos, welches wir für diese Theaterarbeit erhalten haben. Ab der dritten Vorstellung waren wir immer ausverkauft und es entstand eine richtige Welle: Menschen aus Bern, Zürich, Basel und Deutschland fanden den Weg ins Guggenloch. Auch E-Mails und Briefe mit Gratulationen kamen an. Natürlich macht das Freude und zeigt, dass wir den Nerv der Zeit getroffen haben. Wir hätten ob der grossen Nachfrage noch weitere Aufführungen füllen können.

Haben Sie sich das überlegt?

Tatsächlich haben wir mit dem Gedanken gespielt, im August eine Wiederaufnahme des Stücks zu lancieren. Inzwischen haben wir uns dagegen entschieden, weil dies terminlich bei dem 27-köpfigen Ensemble nicht aufgegangen wäre. Allerdings ist es möglich, dass wir im nächsten Sommer das Theater in veränderter Form nochmals spielen. Dieser Wald hat etwas Magisches an sich und er eignet sich sehr für diesen Inhalt.

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