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Regionalfussball: Weichen für die Zukunft stellen

Die regionalen Fussballer starten am Wochenende zur Schlussphase der Vorrunde. Bis Ende des Monats geht es darum, sich eine gute Ausgangsposition für die Rückrunde zu schaffen, die aber erst nach einer rund fünf Monate dauernden Winterpause beginnt.
Beat Lanzendorfer
Der FC Bütschwil in den roten Tenüs gehört zu jenen Vereinen, die bisher hinter den Erwartungen geblieben sind. Noch bleiben drei Wochen, um das Punktekonto zu äufnen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Bütschwil in den roten Tenüs gehört zu jenen Vereinen, die bisher hinter den Erwartungen geblieben sind. Noch bleiben drei Wochen, um das Punktekonto zu äufnen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Wäre nur die Tabelle ausschlaggebend, ginge Bazenheid als Ranglistenzweiter am Samstag gegen den Neunten als klarer Favorit ins Rennen. Weil es sich aber um Uzwil handelt, muss die Sache aus einem anderen Blickwinkel betrachtet werden.

Uzwil und Bazenheid starteten als Mitfavoriten in die Saison

Noch mehr als Bazenheid hatten die Experten im letzten August Uzwil in der 2. Liga Interregional auf dem Radar, als es darum ging, die Aufstiegsfavoriten zu benennen. Das 3:0 in der Startrunde in Amriswil entsprach denn auch den Erwartungen.

Was folgte war der 2:3-Dämpfer gegen den aktuellen Spitzenreiter Rüti. Danach fand Uzwil nie richtig den Tritt und legte speziell eine Heimschwäche an den Tag – drei Niederlagen aus vier Spielen – die in diesem Ausmass ungewohnt ist.

Ganz anders die Bazenheider: Nach fünf Spielen und lediglich acht Punkten drohte der Mannschaft das Mittelmass. Vier Runden später, in der sich die Alttoggenburger ihrer Stärken besannen und zwölf Punkte sammelten, belegt man hinter Rüti Platz 2. Trotzdem darf man am Samstag von einem ausgeglichenen Kampf ausgehen. So wie es schon in der Vergangenheit der Fall war.

Bazenheid schafft die Wende - vom 0:1 zum 4:1

In der letzten Saison führte Uzwil am 30. September 2017 auf dem Ifang zur Halbzeit mit 1:0, kam danach aber total unter die Räder und verlor noch mit 1:4. Im vergangenen Mai gab es dann ein leistungsgerechtes 1:1.

Anhand der Ausgangslage steht Uzwil gewaltig unter Druck. Sollte es im zehnten Saisonspiel bereits die sechste Niederlage absetzen, kann das Thema Aufstieg ad acta gelegt werden. Die Mannschaft müsste sich vielmehr nach hinten orientieren, ist die Konkurrenz doch nicht allzu weit entfernt. Die Untertoggenburger haben es in den letzten Wochen einmal mehr verpasst, aus Individualisten eine Einheit zu formen.

Die Bazenheider ihrerseits versuchen den erfolgreichen Herbst weiter zu vergolden. Nach Uzwil folgen noch die Spiele gegen Uster, Frauenfeld und Wil. Alles Gegner, die klar schwächer einzustufen sind.

Der Weg für Wattwil Bunt ist ein steiniger

Die Zentrumsstädter sind nach zwei hohen Niederlagen gegen Rapperswil-Jona (1:4) und Abtwil-Engelburg (0:7) wieder unter den Abstiegsstrich gerutscht. Nun geht es gegen die «Wundertüte» Sirnach darum, den Rückstand an das hintere Mittelfeld nicht weiter anwachsen zu lassen. Die Thurgauer holten nach einem verkorksten Start zuletzt acht Punkte aus vier Begegnungen.

Bütschwil empfängt das Überraschungsteam

Schmerikon und Eschenbach sind der Konkurrenz entrückt. Trotzdem gibt es Teams, welche in der Lage sind, dem Duo die Grenzen aufzuzeigen. Wie zuletzt Münchwilen – notabene der Aufsteiger – das Eschenbach mit 3:1 besiegte. Die Thurgauer machen am Samstag auf der Breite ihre Aufwartung. Bütschwil dürfte sich also nur mit einer Topleistung Luft auf den Abstiegsstrich verschaffen.

Für Neckertal-Degersheim geht es gegen Uznach darum, die bisher erfreulichen Vorstellungen zu bestätigen.

Kirchberg steht in Wattwil unter Zugzwang

Kirchberg hat sich zuletzt mit dem 8:0 gegen Bütschwil den Frust von der Seele geschossen. Soll der Aufwärtstrend anhalten, müssen beim Leader Wattwil Bunt drei Punkte her. Alles andere wäre bei acht Punkten Rückstand zu wenig, um sich weiterhin realistische Aufstiegschancen ausrechnen zu können. Im zweiten Derby gastiert Ebnat-Kappel als klarer Favorit auf der Bütschwiler Breite.

Beide Frauenteams gehen auswärts auf Punktejagd

So richtig will es bei den Frauen in dieser Spielzeit nicht klappen. Die Gemeinschaft Neckertal-Bütschwil kämpft gegen Tabellennachbar Amriswil darum, dass der Rückstand zu Spitze nicht weiter anwächst.

Ebnat-Kappel seinerseits braucht Zähler für den Klassenerhalt. Beim Tabellenzweiten Wittenbach wird das Vorhaben aber schwierig.

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