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Regionalfussball vor dem Saisonstart: Hohe Hürden für den FC Bazenheid in der 2. Liga Interregional

Der FC Bazenheid geht mit einer neuen Mannschaft und mit viel Elan in die neue Spielzeit. Erster Gegner am Samstag auf dem Bazenheider Ifang ist Widnau.
Beat Lanzendorfer
Das FC Bazenheid-Team hat einen Neuaufbau hinter sich. Jetzt müssen sich die Spieler neu finden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Das FC Bazenheid-Team hat einen Neuaufbau hinter sich. Jetzt müssen sich die Spieler neu finden. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die Transferzeit beim FC Bazenheid hatte es in sich. Sportchef Hans «Hasä» Stadler und Präsident Danny Lüthi wurden über Massen beansprucht. Zusammen mit Trainer Eddy Coutinho kam ihnen die Aufgabe zu, die neun Abgänge so zu kompensieren, damit der Toggenburger Vertreter der 2. Liga Interregional weiterhin konkurrenzfähig bleibt.

Auf dem Ifang in Bazenheid geben sich die Verantwortlichen optimistisch, dass dies gelingt. «Der Stamm der bisherigen Mannschaft ist über die Jahre hinweg gewachsen, uns war bewusst, dass es irgendwann zu einem Neuaufbau kommen wird», sagt Sportchef Stadler. Er bezeichnet daher die kommende Spielzeit als Zwischensaison, in der es darum geht, aus den Routiniers und den vielen Talenten der Region, die verpflichtet werden konnten, eine neue Mannschaft zu formen.

Sich schnell dem neuen Rhythmus anzupassen

Was der Sportchef bisher gesehen hat, stimmt ihn zuversichtlich: «Die Jungen sind voll motiviert und möchten ihr Können in einer höheren Liga unter Beweis stellen. Wenn es ihnen gelingt, sich schnell dem höheren Rhythmus anzupassen, werden wir noch viel Freude an ihnen haben.» Nebst den «jungen Wilden» konnte der FC Bazenheid mehrere Routiniers verpflichten, welche dazu beitragen sollen, ein starkes Teamgefüge zu formen.

Darunter ist Rückkehrer Lucian Dodes, der sich allerdings im zweiten Testspiel in Gossau das Schienbein brach und einen Grossteil der Vorrunde nicht zur Verfügung steht.

Der Beginn der Meisterschaft könnte für die Alttoggenburger kaum schwieriger sein. Zum Auftakt ist am Samstag Widnau Gast auf dem Ifang. Die Bazenheider trafen in der abgelaufenen Saison dreimal auf die Rheintaler (Meisterschaft und Cup), konnten aber keinen der Vergleiche für sich entscheiden. Anschliessend darf die Coutinho-Elf erneut zu Hause spielen, bekommt es aber mit Aufstiegsfavorit Kreuzlingen zu tun. Die weiteren Gegner im weiteren Verlauf heissen Aufsteiger Calcio Kreuzlingen, Rüti und Wil U20. Alles ambitionierte Mannschaften, welche vorne mitspielen möchten. Dies dürfte auch für den Wiler Nachwuchs zutreffen, der beim Bazenheider Cup eine erste Marke setzte und Bazenheid mit 5:1 besiegte. Die neue formierte Einheit wird somit schon nach der Startphase wissen, wohin die Reise geht.

Der Findungsprozess folgt zuerst

Während die Toggenburger sich zuerst finden müssen und einen Platz im gesicherten Mittelfeld anstreben, wird einem aus dem Quartett Lugano U21, Kreuzlingen, Rüti und Uzwil der Aufstieg in die 1. Liga am ehesten zugetraut.

Hinweis

2. Liga Interregional – Gruppe 6 – 1. Runde: Samstag: FC Wil 2 – FC Bassersdorf (16 Uhr). FC United Zürich – Chur 97 (16 Uhr). FC Bazenheid – FC Widnau (17 Uhr). AS Calcio Kreuzlingen – FC Weesen (18 Uhr). Sonntag: FC Kreuzlingen – FC Amriswil (14.30 Uhr). FC Rüti – FC Lugano U21 (15 Uhr). Dienstag: FC Seuzach – FC Uzwil (20.15 Uhr).

Der FC Bazenheid spielt in der Saison 2019/20 in folgender Zusammensetzung:

Kader: Michael Gähwiler (Jahrgang 1995), Roman Bollhalder (98), Alen Coric (02), Labinot Musaj (90), Denis Simijonovic (92), Etienne Bachmann (90), Kevin Kacoli (94), Lucian Dodes (92), Dejan Baumann (82, Captain), Mirco Jungblut (94), Onur Salman (88), Elvis Musaj (97), Mario Kuhn (95), Adrian Oberholzer (01), Nino Cabernard (00), Kevin Lopes Gomes (95), Tamas Pirik (93), Matthias Rüegg (00), Claudio Bernet (96).

Trainer: Eddy Coutinho. Assistenztrainer: Luis Rui. Torhütertrainer: Stefan Scherrer. Sportchef: Hans «Hasä» Stadler. Präsident: Danny Lüthi.

Zuzüge: Roman Bollhalder, Roman Scardanzan (beide FC Wattwil Bunt), Lucian Dodes (FC Kreuzlingen), Etienne Bachmann (FC Tobel-Affeltrangen), Kevin Kacoli, Onur Salman (beide Ausland), Matthias Rüegg (FC Neckertal-Degersheim), Nino Cabernard (FC Herisau), Adrian Oberholzer (FC Bütschwil), Alen Coric (FC Uzwil), Tamas Pirik (FK Jedinstvo SG), Denis Simijonovic (FC Glattbrugg). Abgänge: Patrick Peters (FC Radolfzell D), Edonit Gashi (FC Wattwil Bunt), Walid Sekkour (FC Tuggen), Robin Früh (FC Dussnang), Darko Anic, Christoph Gebert (beide SC Brühl), Sven Düring (FC Seuzach), Dani Luis, Denis Mlinaric (beide FC Frauenfeld). Saisonziel: Platz im gesicherten Mittelfeld.

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