Regionalfussball
FF Toggenburg schliesst die Vorrunde mit einem klaren 7:0-Sieg gegen Weinfelden-Berg ab und überwintert mit deutlichem Vorsprung auf Platz 1

Im vergangenen Sommer waren die Frauen des Teams FF Toggenburg als einer der Mitfavoriten zur Meisterschaft gestartet. Drei Monate später sieht es noch besser aus als erhofft. Die Mannschaft holte aus zehn Spielen 27 Punkte und führt die Tabelle in der 2. Liga souverän an.

Beat Lanzendorfer
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Maurine Gübeli, hinten rechts, schoss gegen Weinfelden-Berg gleich zwei Tore. Fabienne Brändle, vorne, traf ebenfalls.

Maurine Gübeli, hinten rechts, schoss gegen Weinfelden-Berg gleich zwei Tore. Fabienne Brändle, vorne, traf ebenfalls.

Bild: Beat Lanzendorfer

Nach der ärgerlichen Niederlage am 22. Oktober in Triesen, ist FF Toggenburg nach einem spielfreien Wochenende zum Erfolg zurückgekehrt. Im letzten Meisterschaftsspiel des Jahres liessen die Frauen um das Trainerduo Stefan Scherrer/Marc Ott Weinfelden-Berg keine Chance und besiegten das Schlusslicht der Tabelle mit 7:0.

Somit schliesst die Mannschaft die Herbstrunde mit 27 Punkten aus zehn Spielen mit sechs Zählern Vorsprung auf Widnau auf Platz 1 ab. Weil das drittplatzierte Frauenfeld schon einen Rückstand von zwölf Punkten aufweist, dürfte es im kommenden Frühjahr zu einem Zweikampf um den Aufstieg in die 1. Liga kommen.

Der Trainer zeigt sich versöhnlich

«Der Ärger über die einzige Vorrundenniederlage in Triesen ist zwar noch nicht ganz verflogen», sagte Trainer Stefan Scherrer nach Spielschluss. Und weiter: «Was ich heute aber gesehen habe, stimmt mich versöhnlich. Die Mannschaft hat wie aus einem Guss gespielt. Man hat gesehen, was für riesige Fortschritte wir in den letzten Monaten erzielt haben. Es hat einfach Spass gemacht, zuzuschauen. Und ich denke, unseren Fans hat es auch gefallen.»

Die Thurgauerinnen waren teilweise überfordert, obwohl sie bis zur Halbzeit «nur» zwei Gegentore kassierten. Das eine schoss Alexandra Brändle nach drei Minuten, das andere war ein Eigentor. Nach Wiederbeginn war Maurine Gübeli dann gleich zweimal erfolgreich. Zuerst mit einem herrlichen Weitschuss, dann vom Elfmeterpunkt aus. In der Endphase bauten Fabienne Brändle, Corinna Hasler und Mara Hagmann das Skore auf 7:0 aus.