Regionalfussball: Eine Pause – aber nicht für alle

Am Bettagswochenende legt ein Grossteil der regionalen Fussballer einen kurzen Zwischenhalt ein.

Beat Lanzendorfer
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Bazenheid, am Ball Tolga Cakir, empfängt am Samstag mit dem FC Kreuzlingen einen der Gruppenfavoriten. Die Thurgauer sind mit lediglich einem Sieg aus drei Spielen aber durchzogen in die Meisterschaft gestartet.

Bazenheid, am Ball Tolga Cakir, empfängt am Samstag mit dem FC Kreuzlingen einen der Gruppenfavoriten. Die Thurgauer sind mit lediglich einem Sieg aus drei Spielen aber durchzogen in die Meisterschaft gestartet.

Bild: Beat Lanzendorfer

In der 2. Liga interregional steht im Gegensatz zu den unteren Ligen eine Vollrunde auf dem Programm.

Bazenheid bekommt es zu Hause mit Kreuzlingen zu tun, das im Vorfeld der Meisterschaft zusammen mit Chur 97 als einer der Aufstiegsfavoriten gehandelt wurde. Mit drei Niederlagen und lediglich einem Sieg sind die Thurgauer aber schlecht aus den Startlöchern gekommen. Das 4:1 gegen Weesen am letzten Wochenende hat aber gezeigt, wie viel Qualität in der Mannschaft steckt.

Bazenheid, das mit sieben Punkten überraschend gut gestartet ist, braucht eine Topleistung, um Kreuzlingen Paroli bieten zu können.

Der Wiler Nachwuchs, der nach vier Runden noch ungeschlagen ist und mit acht Punkten einen Podestplatz belegt, spielt am Sonntagnachmittag in Widnau. Spitzenreiter Uzwil geniesst in der 13er-Gruppe das spielfreie Wochenende.

Neckertal-Degersheim muss nach Netstal

In der 3. Liga (Gruppe 4) kommt es lediglich zur Nachtragspartie FC Netstal – FC Neckertal-Degersheim. Weil die Glarner über einen längeren Zeitraum mehrere Covid-19-Fälle in ihrem Umfeld hatten, konnten sie erst ein Spiel bestreiten. Eines der zwei abgesagten wird nun am Samstag nachgeholt. Neckertal hat nach einem schlechten Start mit dem knappen Sieg gegen Glarus den Tritt mittlerweile gefunden. Nun möchte die Danuser-Elf mit drei Auswärtspunkten weiter Fahrt aufnehmen.

Kirchberg und Bütschwil müssen im Cup ran

Es ist am Bettagswochenende Tradition, dass eine Cuprunde absolviert wird. Dies ist im schwierigen 2020 nicht anders. Gleich ist auch, dass zu diesem Zeitpunkt nicht mehr viele Toggenburger mit von der Partie sind. In die dritte Vorrunde haben es noch Bütschwil und Kirchberg geschafft.

Für die Kirchberger käme es einem kleinen Wunder gleich, wenn sie sich für die nächste Cuprunde, die am 7. Oktober vorgesehen ist, qualifizieren würden. Erstens durchschreitet die Mannschaft in der Meisterschaft ein Tief und zweitens bekommt sie mit Mels einen Zweitligisten vorgesetzt.

Anders präsentiert sich die Ausgangslage bei Bütschwil. Der Leader in der 4. Liga scheint gegen den Drittligisten Rebstein nicht chancenlos. Die Rheintaler belegen in ihrer Gruppe aktuell Rang 7.

Cupspiele auch bei den Frauen

Wie bei den Herren, sind es auch bei den Frauen Kirchberg und Bütschwil, die das Toggenburg im Cup vertreten. Beide stehen vor hohen Hürden. Bütschwil muss zu Zweitligist Thusis, das in der Meisterschaft noch ungeschlagen ist. Kirchberg darf gegen Uzwil zwar zu Hause spielen, gilt aber gegen den Zweitligisten, der als Aufsteiger mit sieben Punkten aus drei Spielen fast perfekt gestartet ist, als krasser Aussenseiter.