Regionalfussball
Ein Länderspiel als Höhepunkt der Vorbereitung: Die Bütschwiler Frauen spielen gegen die liechtensteinische Frauenfussballnationalmannschaft

Die regionalen Fussballerinnen und Fussballer trainieren seit dem Jahresbeginn für die Rückrunde der Meisterschaft 2021/2022. Dies trotz Schnees und kalter Temperaturen.

Beat Lanzendorfer
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Trotz Minustemperaturen haben die Bütschwiler Frauen und ihr Trainerduo Stefan Scherrer (links) und Marc Ott Spass im Training.

Trotz Minustemperaturen haben die Bütschwiler Frauen und ihr Trainerduo Stefan Scherrer (links) und Marc Ott Spass im Training.

Bild: Beat Lanzendorfer

Die Übungsleiter im Toggenburg überlassen nichts dem Zufall. Obwohl es erst im März oder teilweise sogar im April wieder um Punkte geht, lassen die Trainer ihre Spielerinnen und Spieler schon jetzt schwitzen. Was der FC Bazenheid in den kommenden Wochen vorhat, darüber hat diese Zeitung bereits berichtet. Nun folgt ein Überblick der anderen Toggenburger Teams.

FC Bütschwil Frauen (2.) – Ende Januar ein Länderspiel

Die Bütschwilerinnen dürfen sich schon auf einen frühzeitigen Höhepunkt freuen, bevor am 26. März der Auftakt zur Rückrunde erfolgt. Die Mannschaft um das Trainerduo Stefan Scherrer/Marc Ott fordert am 30. Januar in Ruggell die liechtensteinische Frauennationalmannschaft heraus. Stefan Scherrer erklärt, weshalb es zu diesem ungewöhnlichen Stelldichein kommt: «Ich kenne Trainer Philipp Riedener und habe ihn angefragt. Er hat spontan zugesagt, das ging ganz unkompliziert.» Damit die Frauen bis zu diesem Spiel bereit sind, haben sie sich schon letzte Woche zum ersten Mal zu Trainingszwecken getroffen. Nach diesem sportlichen Leckerbissen bestreiten die Frauen im Februar/März noch mindestens drei weitere Testpartien.

FC Ebnat-Kappel Frauen (2.) – trainieren auf einem satten Grün

Die Ebnater Frauen haben in dieser Woche erstmals wieder die Fussballstiefel geschnürt. Weil es seit zwei Jahren im Untersand einen Allwetterplatz gibt, kann auch in dieser Jahreszeit auf einer grünen Unterlage trainiert werden. Trainer Simonetti hat drei Testspiele vereinbart, das erste am 20. Februar beim FC Gossau (3.).

FC Wattwil Bunt (2.) – weiterer Aderlass

«Eine Planungssicherheit haben wir seit der Coronapandemie nicht. Wir versuchen aber, das Beste aus der Situation zu machen», sagt Wattwil-Bunt-Trainer Jan Rüeger. Für ihn und seine Spieler dürfte es das letzte Mal sein, dass sie sich ab dieser Woche laufend auf der Strasse vorbereiten müssen. Ab Herbst sollte der neue Allwetterplatz auf dem Rietwisareal bezugsbereit sein. Bevor der Zweitligist am 19. März mit dem Cup in St.Margrethen seinen ersten Ernstkampf bestreitet, stehen drei Testspiele auf dem Programm. Das erste am 5. Februar in Witikon (2.). Nicht mehr dabei sind drei Spieler: Nick Romer hat zu Bazenheid (2. inter) gewechselt. Joel Pfister hat eine Luftveränderung zu Wittenbach (3.) vollzogen. Wohin es Patrick Caduff zieht, ist nicht bekannt.

Noch ist es eine Baustelle: Bis im Herbst soll hier auf dem Wattwiler Rietwisareal neben der Dreifachturnhalle (links) auch ein Allwetterplatz entstehen.

Noch ist es eine Baustelle: Bis im Herbst soll hier auf dem Wattwiler Rietwisareal neben der Dreifachturnhalle (links) auch ein Allwetterplatz entstehen.

Bild: Beat Lanzendorfer

FC Bütschwil (3.) – glücklich, wer einen Allwetterplatz hat

Trainer Ruedi Eisenhut belässt es vorderhand bei einem wöchentlichen Training auf freiwilliger Basis. Ab dem 25. Januar sind die Einheiten dann als Pflichttermine wahrzunehmen. Das müsste reichen bis zum Rückrundenbeginn am 26. März gegen Leader und Aufstiegskandidat Flawil. Der erste Vergleich zu Testzwecken ist auf den 25. Februar gegen Münsterlingen (3.) terminiert. Und weil die Bütschwiler über einen Allwetterplatz verfügen, seit letztem Herbst mit neuem Belag, können praktisch alle Gegner zu Hause empfangen werden.

FC Neckertal-Degersheim (3.) – schwierige Bedingungen

Die Neckertaler schlagen sich jeden Winter mit denselben Problemen herum, weil die Platzverhältnisse zurzeit keine Trainings zulassen. Dazu erklärt Trainer Markus Danuser: «Wir haben uns diese Woche zum ersten Mal getroffen. Wie die kommenden Wochen aussehen, ist noch nicht definitiv fixiert.» Dies, weil im Moment ein Hallentraining nicht umsetzbar ist und ein Kunstrasenplatz fehlt. Klar ist hingegen, wann der erste Test stattfindet. Am 5. Februar gastiert Neckertal-Degersheim beim ebenfalls in der 3. Liga beheimateten Eschenbach.

FC Kirchberg (4.) – Trainer überlässt nichts dem Zufall

Obwohl die Kirchberger in der 4. Liga die Tabelle mit acht Punkten Vorsprung anführen, überlässt Trainer Domenico Esposito nichts dem Zufall. Mit teilweise bis zu drei wöchentlichen Trainings soll die Rückkehr in die 3. Liga Tatsache werden. Um für das erste Pflichtspiel gewappnet zu sein, sind fünf Testspiele vereinbart worden. Das erste gegen Flawil 2 ist auf den 26. Februar terminiert. Neu zum Kader gehört Adrian Oberholzer (bisher beim FC Bütschwil). Zusätzlich bestreiten zwei Junioren plus ein Spieler der zweiten Mannschaft das Vorbereitungsprogramm.

FC Ebnat-Kappel – ein Neuzugang

Der Obertoggenburger Viertligist hat gemäss Trainer Roman Kellenberger bereits am 3. Januar das Training wieder aufgenommen. Bis die Spieler zu Testspielzwecken den Platz betreten, vergeht noch etwas Zeit. Am 6. März geht es über den Ricken zu Wagen (4.). Dann folgen noch Dussnang (3.) und Gams (4.), bevor die Rückrunde am 2. April in Niederstetten losgeht. Neu zum Kader gehört Gökhan Arslan (bisher Wattwil Bunt 2).

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