Regionalfussball
Doppelter Frust beim FC Bütschwil: Der Toggenburger Drittligist unterliegt Besa und verliert Sandro Brunner durch einen Platzverweis

Das hatten sich die Bütschwiler anders vorgestellt: Der Drittliga-Aufsteiger kann nicht an die Leistungen der letzten Wochen anknüpfen und verliert bei Besa mit 0:3.

Beat Lanzendorfer
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Der Bütschwiler Schlussmann Noah Oswald konnte die Niederlage gegen Besa nicht verhindern.

Der Bütschwiler Schlussmann Noah Oswald konnte die Niederlage gegen Besa nicht verhindern.

Bild: Beat Lanzendorfer

Der sechste Auftritt in neuer Umgebung war einer zum Vergessen. Statt den Sprung in die Spitzengruppe zu schaffen, verbleiben die Bütschwiler nach der 0:3-Niederlage gegen Besa im breiten Mittelfeld. Dabei wollte sich die Mannschaft mit einem weiteren guten Auftritt für die bisher positiven Leistungen belohnen.

Unter dem Strich war es ein träger Auftritt von beiden Teams. Das Frustrierende für die Gäste aus dem Toggenburg: Die Punkte holte die Elf aus St.Gallen.

Der Unparteiische verhängt einen umstrittenen Handelfmeter

Das Unheil zeichnete sich bereits nach zehn Minuten ab, als Besa durch einen abgefälschten Weitschuss das 1:0 gelang. Nach dem Verlusttreffer war Bütschwil durchaus spielbestimmend, konnte sich aber keine Chancen erarbeiten.

Mit einem Eintorerückstand wurden die Seiten gewechselt. Dabei blieb es aber nicht lange. Als Pascal Hollenstein nach 60 Minuten der Ball aus kürzester Distanz ans Handgelenk prallte, entschied der Unparteiische auf Elfmeter, den die Einheimischen zum 2:0 nutzten.

Den vorhandenen Platz im Mittelfeld nicht ausgenutzt

Danach war der Frust bei Bütschwil gross, was durch mehrere gelbe Karten zum Ausdruck kam. Negativer Höhepunkt war die Ampelkarte für Sandro Brunner. Mit einem Mann weniger stellten die Bütschwiler auf eine Dreierkette um. Sie erhielten durch diese Massnahme im Mittelfeld mehr Platz, konnten daraus aber keinen Profit ziehen.

Im Gegenteil: Mit dem 3:0 nach 73 Minuten versetzte Besa den Gästen den endgültigen Todesstoss. «Wir haben heute sehr unglücklich gekämpft, das war definitiv ein Rückschlag gegen einen Gegner, der eigentlich schlagbar gewesen wäre», sagte Schlussmann Noah Oswald, dem bei den Gegentoren aber keine Schuld angelastet werden kann.

Die Zeit für die Wiedergutmachung bietet sich den Bütschwilern schon am kommenden Samstag, wenn das punktgleiche Gossau 2 auf der Breite gastiert.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.

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