Regionalfussball
Die Ausfälle wiegen zu schwer: Ebnat-Kappler Frauen müssen sich in der 2. Liga gegen Uzwil geschlagen geben

Trotz hartnäckiger Gegenwehr verlieren die Ebnater Frauen gegen Uzwil mit 0:2. Während das siegreiche Team härtester Konkurrent von Spitzenreiter Thusis-Cazis bleibt, verharren die Toggenburgerinnen auf dem achten Tabellenplatz.

Beat Lanzendorfer
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Mara Walt, am Ball, traf mit ihren Weitschüssen zweimal nur das Aluminium.

Mara Walt, am Ball, traf mit ihren Weitschüssen zweimal nur das Aluminium.

Bild: Beat Lanzendorfer

Trainer Lorenzo Simonetti war sich schon vor dem Anpfiff bewusst, dass gegen das starke Uzwil, amtierender Ostschweizer Cupsieger, nur mit einer Topleistung eine Überraschung möglich ist. Erschwerend kam hinzu, dass ihm wegen verletzungs- und krankheitsbedingter Ausfälle lediglich zwei Auswechselspielerinnen zur Verfügung standen.

Zusätzlich stellte sich für die abwesende Torhüterin Noemi Strasser Simone Grüninger zwischen die Pfosten, die eigentlich nicht mehr aktiv Fussball spielt.

Das Spiel lange Zeit offen gestaltet

Trotz dieser Nachteile zeigte das Heimteam guten Fussball und hielt bis zur Pause das 0:0. Nach Wiederbeginn hatte Ebnat-Kappel die erste Chance, konnte diese aber nicht nutzen. Besser machte es Stefanie Lämmler, die für den Tabellenzweiten nach 56 Minuten das 1:0 schoss. Sechs Minuten später erhöhte die gleiche Akteurin auf 2:0.

Ebnat-Kappel gab sich trotz des Zweitorerückstands aber nicht geschlagen und drängte auf den Anschlusstreffer. Mara Walt blieb in dieser Phase ein Tor verwehrt – sie traf mit ihren Weitschüssen jeweils nur das Aluminium. Ähnliches widerfuhr Uzwil bei den gefährlich geführten Kontern. Zweimal sah eine Spielerin ihren Ball von der Torumrandung abprallen. Unter dem Strich war der Sieg des Favoriten aber verdient. Uzwil bleibt damit Leader Thusis-Cazis mit einem Zähler Rückstand dicht auf den Fersen.

Ebnat-Kappel belegt mit acht Punkten den achten Platz. Die Mannschaft hat aber einen beruhigenden Vorsprung auf Schlusslicht Linth-Schwanden, das sich weiterhin gedulden muss, bis der erste Zähler im Trockenen ist.

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