Regionalfussball
Die Bütschwiler Frauen verlieren in der 2. Liga gegen Widnau und Torhüterin Bernadette Hangartner durch eine Verletzung

Es war kein guter Sonntagnachmittag für die Bütschwiler Frauen. Nach dem 1:2 gegen Widnau müssen sie sich vorderhand etwas nach hinten orientieren. Zu allem Überfluss renkt sich Torfrau Bernadette Hangartner den Finger aus.

Beat Lanzendorfer
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Die Bütschwilerinnen waren gegen Widnau bemüht, konnten die Niederlage aber nicht abwenden. Rechts Alexandra Brändle, die einzige Torschützin der Einheimischen.

Die Bütschwilerinnen waren gegen Widnau bemüht, konnten die Niederlage aber nicht abwenden. Rechts Alexandra Brändle, die einzige Torschützin der Einheimischen.

Zum nicht vorhandenen Wettkampfglück kommt auch noch Verletzungspech hinzu. Die Bütschwiler Frauen müssen am Sonntag beim 1:2 gegen Widnau alle Punkte abgeben und verlieren Torhüterin Bernadette Hangartner, die sich bei einem Abwehrversuch den Finger ausrenkt.

Das Spiel hatte schon denkbar schlecht begonnen

Das Missgeschick passierte kurz nach dem Seitenwechsel. Der Finger konnte zwar auf dem Platz wieder eingerenkt werden, weil die Hände aber das wichtigste Werkzeug einer Torhüterin sind, musste Hangartner kurz darauf trotzdem das Handtuch werfen. Bleibt zu hoffen, dass sie nicht allzu lange ausfällt.

Das Spiel hatte schon denkbar schlecht begonnen. Widnau ging bereits nach acht Minuten durch Dietsche in Führung. In der Folge waren die Einheimischen bemüht, vorerst resultierte aber nichts Zählbares.

Nach einem schönen Angriff über mehrere Stationen klappte es dann doch noch. Auf der linken Seite freigespielt, sah Diana Brändle ihren Schuss vom Pfosten ins Feld zurückprallen. Alexandra Brändle reagierte am schnellsten und wuchtete das Leder ins Netz.

Berweger zeigt keine Gnade

Nach Wiederbeginn waren die Bütschwilerinnen durchaus bemüht, dann kam der beschriebene Ausfall der Torfrau. Die Verunsicherung nutzte Widnau und legte nach 72 Minuten durch Berweger erneut vor. Auf diesen neuerlichen Rückstand konnte das Heimteam nicht mehr reagieren.

«Ich kann meiner Mannschaft nicht einmal einen Vorwurf machen», sagte Trainer Stefan Scherrer nach Spielschluss. «Die Spielerinnen kämpfen, sind bemüht, aber leider läuft es noch nicht rund, wir werden aber erfolgreich aus diesem Anfangstief herauskommen», zeigt sich Scherrer überzeugt.

Während Widnau ungeschlagen bleibt und nach drei Runden mit sieben Zählern Tabellenführer ist, kommt Bütschwil mit lediglich einem Sieg aber bereits zwei Nullern nicht so richtig vom Fleck.

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