Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Spass beim Lesen.

Regionalfussball: Bütschwil holt beim 2:2 gegen Neckertal-Degersheim nur einen Punkt und fällt vor der Schlussrunde auf einen Abstiegsplatz

Wie üblich, wenn es Richtung Meisterschaftsende geht, steckt Drittligist Bütschwil mitten im Abstiegssumpf. Im letzten Spiel in Münchwilen benötigen die Toggenburger gegen den Aufsteiger drei Punkte.
Beat Lanzendorfer
Der Bütschwiler Severin Gübeli (am Boden) musste bereits in der 32. Minute nach einer gelb/roten Karte unter die Dusche. Matthias Rüegg hingegen, vorne links, rettete Neckertal-Degersheim mit seinen zwei Toren einen Punkt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Bütschwiler Severin Gübeli (am Boden) musste bereits in der 32. Minute nach einer gelb/roten Karte unter die Dusche. Matthias Rüegg hingegen, vorne links, rettete Neckertal-Degersheim mit seinen zwei Toren einen Punkt. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Wer seine Nerven schonen möchte, sollte Spiele des FC Bütschwil möglichst meiden – besonders in der Endphase der Meisterschaft.

Wie aus den Vorjahren schon gewohnt, müssen die Alttoggenburger bis zur Ziellinie alles geben, um in der 3. Liga zu verbleiben. Nebst der vorherrschenden Abschlussschwäche ist gegen Neckertal-Degersheim auch das Pech hinzugekommen – das zweite Gegentor kassierte Bütschwil in der Nachspielzeit.

Bütschwil verpasst die frühzeitige Entscheidung

Es war eine Szene, die auf Seiten des Heimteams für Ärger sorgte und dazu führte, dass die Breite-Elf während einer Stunde in Unterzahl auf dem Platz stand. In der 32. Minute kassierte Severin Gübeli für ein etwas ungestümes Foul im Mittelfeld die gelbe Karte. Weil er drei Minuten zuvor für ein ähnliches Vergehen schon verwarnt wurde, war für ihn der Arbeitstag vorzeitig beendet.

Die Einheimischen führten zu diesem Zeitpunkt durch Fäh mit 1:0, was aufgrund der Chancen ein viel zu knappes Resultat war. Zweimal Marjakaj und Gajic hatten Möglichkeiten, das Skore locker zu erhöhen. Die Neckertaler Spieler waren zwar auch anwesend, auf dem Platz waren sie aber nicht wirklich. Diese ungenügende Leistung veranlasste Trainer Markus Danuser, schon im Verlaufe der ersten Halbzeit zwei Wechsel vorzunehmen.

Matthias Rüegg rettet Neckertal einen Punkt

Nach der Pause war die Partie offener, allerdings schafften es die Gäste nur selten, in die gegnerische Gefahrenzone vorzudringen. Es brauchte einen Geniestreich von Rüegg, der mit einem Freistoss aus rund 18 Metern den Ausgleich erzielte.

Drei Minuten vor dem Ende jubelte erneut die Gegenseite. Nun war es Brunner, der Bütschwil in Unterzahl zum zweiten Mal in Führung schoss. Mit dem Sieg und den drei Punkten wäre das Heimteam über dem Strich geblieben. Es war dann wiederum ein stehender Ball, der zum Unglück führte. Als Torschütze liess sich einmal mehr Rüegg feiern. Mit seinem neunten Saisontor schoss er in der Nachspielzeit das 2:2. Es war ein Freistoss aus ähnlicher Position wie beim 1:1.

Am letzten Spieltag auf fremde Hilfe angewiesen

In der Schlussrunde muss Bütschwil zu Aufsteiger Münchwilen, das gegen hinten nichts mehr befürchten muss. Auch mit einem Sieg ist Bütschwil auf fremde Hilfe angewiesen, haben die mitgefährdeten Weinfelden-Bürglen und Uznach doch zurzeit einen Punkt mehr auf dem Konto.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.