Regionalfusball: Die Heimschwäche muss dringend ad acta geleget werden

Die Toggenburger sind zu Hause noch keine Macht. Wattwil Bunt, Neckertal-Degersheim, Bütschwil und Kirchberg haben bisher zusammen acht Heimspiele ausgetragen. Die Bilanz: drei mickrige Punkte.

Beat Lanzendorfer
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Der FC Bütschwil – Nummer 17 Valentin Domgjoni, Nummer 2 Captain Carol Schönenberger - bestreitet sein Spiel am Wochenende gegen Eschenbach zu einer etwas ungewohnten Zeit am Sonntagmorgen um 11.30 Uhr. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der FC Bütschwil – Nummer 17 Valentin Domgjoni, Nummer 2 Captain Carol Schönenberger - bestreitet sein Spiel am Wochenende gegen Eschenbach zu einer etwas ungewohnten Zeit am Sonntagmorgen um 11.30 Uhr. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Bei Bazenheid sieht das Zwischenergebnis etwas besser aus. Allerdings findet sich mit dem 0:0 in der Startrunde gegen Widnau ebenfalls ein ungenügendes Resultate, das auf dem Ifang erzielt worden ist.

Nun treten die Alttoggenburger am Sonntagnachmittag in Dübendorf an. Ein gutes Omen, dass der eingeschlagene Weg fortgesetzt werden kann, gehören die Zürcher doch zu jenen Gegnern, die bei den bisherigen Vergleichen nicht wirklich gefährlich geworden sind. Die Resultate der letzten Spielzeit: 4:1 und 4:2. Hinzu kommt ein 2:1-Erfolg der Bazenheider im Cup.

Wattwil Bunt benötigt dringend ein Erfolgserlebnis

Die Zentrumsstädter dürfen nach Wängi (0:2) erneut zu Hause den nächsten Versuch starten, endlich die Null auf der Habenseite zu tilgen. Mit Winkeln kommt der Absteiger aus der 2. Liga Interregional auf die Grüenau. Fünf Spiele aus drei Partien lautet deren Zwischenbilanz, trotzdem wäre es für die Wattwiler fast schon überlebenswichtig, wenn sie dem Gegner die erste Saisonniederlage beifügen könnten.

Interessant dürfte auch der Vergleich zwischen Wängi und Calcio Kreuzlingen werden. Beide liegen mit jeweils sieben Zählern zusammen mit Abtwil-Engelburg an der Ranglistenspitze.

Neckertal-Degersheim setzt sich in Glarus durch

Drittligist Neckertal-Degersheim erreichte am Dienstag durch einen 4:3-Erfolg in Glarus die dritte Vorrunde des Schweizer Cups. In der Meisterschaft geht das Team erneut auf Reisen. Dieses Mal in die entgegengesetzte Richtung nach Weinfelden-Bürglen. Die Thurgauer belegen als Absteiger aktuell mit vier Punkten Platz 6. Für Neckertal-Degersheim müsste es möglich sein, den Vormarsch an die Spitze mit dem dritten Dreier in Serie fortzusetzen.

Bütschwil zu ungewohnter Anspielzeit am Sonntag

Die Vereine bekommen die Massnahmen des Verbandes zu spüren. Wegen des Schiedsrichtermangels finden die Spiele wieder vermehrt am Sonntag statt. An diesem Wochenende trifft es die Bütschwiler, welche ihre Partie daher am Sonntag um 11.30 Uhr austragen. Aus sportlicher Sicht dürfte die Aufgabe schwierig werden. Eschenbach führt die Tabelle mit neun Punkten souverän an.

Viertligaderby am kommenden Dienstag

Kirchberg bestreitet nach dem Cup bereits heute sein Meisterschaftsspiel in Flawil. Das Derby Bazenheid 2 – Ebnat-Kappel wird dann am Dienstag angepfiffen.

Bei den Frauen muss Ebnat-Kappel morgen Freitag nach Eschenbach, derweil die spielfreie Gemeinschaft Neckertal-Bütschwil wegen des Bettagswochenendes (15./16. September) eine lange Pause bekommt.