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Interview

Regierungsrat Klöti zum Klanghaus: «Ein einziger Ort für den Klang inmitten der Natur»

Mit einem Referat von Regierungsrat Martin Klöti zum Neukonzept für das Klanghaus startete die FDP Toggenburg in der Firma «Treppenbau.ch AG» ihre neue Anlassreihe «Kantonsröt bi dä Lüt».
Peter Jenni
Kilian Looser, Ruben Schuler, Imelda Stadler, Louise Blanc Gähwiler, Regierungsrat Martin Klöti, Noah Menzi und Simon Seelhofer (von links). (Bild: Peter Jenni)

Kilian Looser, Ruben Schuler, Imelda Stadler, Louise Blanc Gähwiler, Regierungsrat Martin Klöti, Noah Menzi und Simon Seelhofer (von links). (Bild: Peter Jenni)

Organisiert von Ruben Schuler, Präsident der FDP-Ortspartei Mosnang, lud die FDP Toggenburg am Montag in die Räumlichkeiten der «Treppenbau.ch AG» zum Start der neuen Anlassreihe «Kantonsröt bi dä Lüt» ein. Mittelpunkt des öffentlichen Anlasses, mit dem der Sessionstreff abgelöst wird, stand ein Referat von Regierungsrat Martin Klöti zum Neukonzept für das Klanghaus Toggenburg. Simon Seelhofer, Präsident der FDP Toggenburg, freute sich, nebst den vielen Besuchern sowie Martin Klöti auch weitere FDP-Prominenz zu begrüssen: Kantonsratspräsidentin (KR) Imelda Stadler, KR Kilian Looser, Louise Blanc Gähwiler aus Gähwil, Nationalratskandidatin der St.Galler FDP Frauen und Noah Menzi, Kantonalpräsident der Jungfreisinnigen. Danach richteten sich aller Augen auf den Referenten, der auf die Vorgeschichte des Klanghauses mit der Taskforce einging, die das Projekt überarbeitete. Dass sich Martin Klöti beherzt für das Klanghaus einsetzt, ging aus seinen Ausführungen untrüglich hervor.

Martin Klöti, das neue Finanzierungsmodell entlastet den Kanton, wie ist dies ersichtlich?

In der ersten Botschaft 2015 war eine Beteiligung des Kantons von 24,3 Millionen Franken vorgesehen, in der Botschaft 2018 sind es 23,3 Millionen, was durch Einsparungen möglich wird. Der Baukostenanteil der Klangwelt beträgt neu eine Million, statt der bisherigen fünf Millionen. Der Baukostenanteil des Kantons steigt von 19,3 auf 22,3 Millionen, dafür entfällt der jährliche Betriebsbeitrag des Kantons von 325'000 Franken. Es handelt sich um eine einmalige Investition ohne Folgekosten.

Trotz des neuen Betriebskonzepts müssen die Betriebsfinanzen beschafft werden?

Zusätzliche Einnahmen ergeben sich aus Angebotserweiterung und Synergieeffekten via Kooperationen in der Region «KlangSchwendi», was den Aufwandüberschuss senkt. Ausserdem ergeben sich Einnahmen aus Mitteln der Gemeinde und der Region. So erhöht Wildhaus-Alt St.Johann den jährlichen Betriebsbeitrag um 50'000 Franken und die Region Toggenburg ist neu mit 25'000 Franken pro Jahr beteiligt. Zudem wurden bisher 6,3 Millionen Mittel von Privaten gesammelt, wovon 2,25 Millionen aus dem Toggenburg stammen.

Sie sprechen von «KlangSchwendi», wie ist das zu verstehen?

Das neue Konzept ist auf die Schwendi-Region ausgerichtet und das Klanghaus wird Teil des neuen Gesamtkonzepts «KlangSchwendi». Strategie und Angebotsentwicklung wird gemeinsam gemacht. Beteiligt sind Akteure in der Region: Klangwelt und Tourismus Toggenburg sowie Partner aus der Hotellerie und Gastronomie. Das Angebot Klanghaus wird erweitert. Neu soll das Haus nebst Musikgruppen auch für Firmen und Gruppenanlässe offenstehen und als Veranstaltungsort genutzt werden. Das Klanghaus soll für die Bevölkerung zugänglich sein. Dank des erweiterten Konzepts wird auch mit höheren Einnahmen gerechnet.

So soll das Klanghaus aussehen. (Bild: PD)

So soll das Klanghaus aussehen. (Bild: PD)

Der Klangwelt Toggenburg fehlt das Klanghaus, wie sehen Sie dessen Bedarf ?

Ein einziger Ort für den Klang inmitten der Natur; ein Kursort mit aussergewöhnlicher Akustik; ein Probelokal mit einfacher Aufnahme und Wiedergabemöglichkeit zur Unterstützung der Arbeit am Klang, Dynamik und Ausdruck; ein Ort für Symposien, Forschung und Experimente; ein Ort der Ruhe und des Singens und Musizierens. Damit wir dies erreichen können, müssen wir Solidarität erzeugen. Wie sich die ländlichen Regionen für die 53 Millionen für das Stadttheater solidarisch gezeigt haben, sollte dies auch von den Städten für das Klanghaus Toggenburg möglich sein.

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