Interview

Reaktion zum ersten Weihnachts-Open-Air in Wattwil: «Eventuell gibt es mehr Hütten»

Die Präsidentin des Vereins Zentrum Wattwil, Kathrin Ott, zieht eine positive Bilanz des Weihnachts-Open-Airs «RockXmas».

Martin Knoepfel
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Kathrin Ott ist sehr zufrieden mit dem ersten Weihnachts-Open-Air «RockXmas» im Zentrum von Wattwil. (Bild: PD)

Kathrin Ott ist sehr zufrieden mit dem ersten Weihnachts-Open-Air «RockXmas» im Zentrum von Wattwil. (Bild: PD)

Kathrin Ott, wie sind Sie mit «RockXmas» zufrieden?

Sehr zufrieden. Ich war nicht immer dort, aber angesichts des Wetters war es sehr schön, dass so viele Besucher kamen. Bei besserem Wetter wären es sicher mehr gewesen. Ich habe von Besuchern gehört, dass sie kamen, um zu schauen, was geboten wird und dass es ihnen gefiel.

Was war Ihr persönliches Highlight bei der Musik?

Ich habe nicht alle Gruppen gesehen. Mein Highlight war «Nickless». Es war beeindruckend, wie sie das Publikum am Sonntagnachmittag nochmals mitnehmen und begeistern konnte. Auch andere Bands, etwa Karavann, zogen die Zuschauer in ihren Bann. Ich sah Besucher, die mit Schirmen in der Hand vor der Bühne kauerten und wieder in die Luft sprangen.

Sind die Aussteller mit dem Geschäft zufrieden?

Ja, die meisten haben eine Teilnahme im nächsten Dezember angekündigt. Die Glühweinstände und der Stand des Metzgers waren gut besucht. Die Papeterie und Buchhandlung Kostezer hatte schon lang nicht mehr so viele Besucher an einem Sonntag. Das ist sehr erfreulich, ein Ziel von «RockXmas» war ja, Kunden nach Wattwil zu bringen. Positiv war, dass man viele Junge im Dorfzentrum sah. Das war ein weiteres Ziel. Beeindruckt war ich, mit welcher Begeisterung die Afrikaner ihre Spezialitäten anboten.

Wird es eine weitere Auflage von «RockXmas» geben?

Sicher, man muss einen solchen Anlass mindestens dreimal durchführen, bis er etabliert ist.

«Vielleicht bekommen wir Nemo.»

Gibt es Konzeptänderungen?

Das haben wir noch nicht besprochen. Ich sehe auf die Schnelle nichts, was man grundsätzlich ändern müsste. Eventuell stellen wir beim nächsten Mal Sonnenschirme auf, damit die Besucher sich unterstellen können. Eventuell gibt es mehr Hütten, das Ziel wären 40 Stück. Die Aussteller schätzen die Hütten, da sie heizbar sind und man sie abschliessen kann.

Sehen Sie Änderungen am Musikprogramm vor?

Wir wollen wieder etwas Anderes machen als die üblichen Weihnachtsmärkte. Ich glaube, so kurz vor Weihnachten sind viele Leute der Beschallung mit Weihnachtsliedern überdrüssig. Wir werden einige andere Bands einladen und wieder einheimischen Bands und Chören eine Auftrittsmöglichkeit bieten. Daneben braucht es aber Highlights. Vielleicht bekommen wir «Nemo». Andrew Bond hatte keine Zeit, aber er sagte, eventuell komme er nächstes Mal.