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Kirchberger Ratsschreiber geht und bleibt doch

Die Gemeinde will Aufgaben klarer trennen. In der Ratskanzlei wird deshalb eine Stelle für aktuelle und anstehende Grossprojekte geschaffen. Diese übernimmt der bisherige Ratsschreiber Magnus Brändle.
Ruben Schönenberger
Der Arbeitsplatz bleibt der gleiche, die Stelle wird eine andere. Magnus Brändle übernimmt neue Aufgaben. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Der Arbeitsplatz bleibt der gleiche, die Stelle wird eine andere. Magnus Brändle übernimmt neue Aufgaben. (Bild: Beat Lanzendorfer)

32 Jahre steht Magnus Brändle schon im Dienst der Gemeinde Kirchberg. Diese langjährige Erfahrung verhilft ihm jetzt zu einer neuen Aufgabe. Künftig wird sich Brändle hauptsächlich der Abwicklung der anstehenden Grossprojekte widmen.

Dazu gehören beispielsweise die diversen Schulraumerweiterungen, aber auch das Betriebs- und Gestaltungskonzept der Gähwilerstrasse oder die Gesamtrevision des Gemeindestrassenplans. Diese Gesamtrevision sei einer der Hauptgründe, warum er diese Aufgaben übernehme, sagt Brändle. «Es braucht dafür Kenntnisse, die ich mir in den letzten Jahren angeeignet habe. Ein Externer hätte sich kaum in einer vernünftigen Zeit einarbeiten können.»

Arbeitsbelastung ist in der Kanzlei gestiegen

Die dafür nötige Vollzeitstelle wird in der Ratskanzlei geschaffen. Die Arbeitsbelastung sei dort über die letzten Jahre sowieso stark angestiegen, schreibt die Gemeinde Kirchberg im heutigen Mitteilungsblatt. Dazu beigetragen hätten die Einführung des «Gmeindsblattes» im Jahr 2016, die Einführung der Einheitsgemeinde 2017 sowie die erwähnten Grossprojekte.

Der Gemeinderat hat im Budget 2018 eine Aufstockung der Ratskanzlei um 50 Stellenprozente vorgesehen. Die zweiten 50 Stellenprozente wurden bereits 2017 aus dem Betreibungsamt in die Ratskanzlei verlegt. Im Betreibungsamt seien die Ressourcen frei geworden, weil dank des wirtschaftlichen Aufschwungs und der daraus folgenden Entwicklung im Immobilienmarkt keine Zwangsversteigerungen mehr hätten vorgenommen werden müssen. Dadurch falle die zeitraubende Immobilienverwaltung weg.

Die Schaffung der neuen Stelle, die auf die Umsetzung von Projekten fokussiert, steht im Zusammenhang mit einer grundsätzlichen Klärung der Aufgabenteilung in der Gemeinde. So will sich der Gemeinderat künftig vermehrt auf die strategischen Aufgaben konzentrieren und die teilweise bestehenden operativen Tätigkeiten abgeben. Andere Einheitsgemeinden ähnlicher Grösse hätten eine solche Aufgabenteilung bereits umgesetzt, ist dem heutigen «Gmeindsblatt» zu entnehmen. In der Ratskanzlei soll in diesem Zusammenhang die Trennung zwischen den Aufgaben des Ratsschreibers und der Verantwortung für die Umsetzung von Projekten des Gemeinderats klarer erfolgen.

Stelle des Ratsschreibers wird ausgeschrieben

Auch in der neuen Position bleibt Brändle direkt dem Gemeindepräsidenten unterstellt. Er wechsle nicht in die Bauverwaltung. «Diese beschäftigt sich ja in erster Linie mit Baubewilligungen. Meine Aufgabe war es bisher – und wird es auch bleiben – mit den verschiedenen Kommissionen zusammenzuarbeiten», sagt Brändle.

Durch Brändles Wechsel wird die Stelle des Ratsschreibers frei. Die Gemeinde hat diese bereits ausgeschrieben, mit Antritt per 1. November oder nach Vereinbarung.

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