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Rathaus für Kultur: Crowdfunding-Aktion ist geglückt, aber es war knapp

Die Crowdfunding-Aktion für die bauliche Anpassung des Rathauses für Kultur ist geglückt. Wenige Stunden vor Ablauf der Frist wurde am gestrigen Montagmorgen der festgelegte Betrag von 33'333 Franken erreicht, ja gar überboten.
Anina Rütsche
Das Rathaus für Kultur in Lichtensteig – hier eine Veranstaltung im Sommer 2018 – wird dank Crowdfunding im neuen Jahr so richtig durchstarten können. (Bild: Michael Hug)

Das Rathaus für Kultur in Lichtensteig – hier eine Veranstaltung im Sommer 2018 – wird dank Crowdfunding im neuen Jahr so richtig durchstarten können. (Bild: Michael Hug)

Es war eine Punktlandung. Kurz vor der Deadline am Montagmittag haben die Initianten des Rathauses für Kultur in Lichtensteig den erforderlichen Spendenbetrag von 33'333 Franken auf der Crowdfunding-Plattform Wemakeit übertroffen – 33'643 Franken sind es sogar geworden. Das Geld, das von insgesamt 169 Privaten und Organisationen zur Verfügung gestellt wird, kann nun im Verlauf des Winters genutzt werden. Es wird verwendet, um bauliche Massnahmen zu finanzieren, dank denen aus den bisherigen Büroräumen neue Ateliers sowie Probe- und Ausstellungsräume werden.

Auch prominente Unterstützung gefunden

«Es war extrem knapp, wir haben wirklich gezittert», sagt Sirkka Ammann, Mitglied des Vorstands, und dann lacht sie erleichtert. Gefeiert habe man noch nicht, aber das komme sicher noch. «Wir sind stolz drauf, dass wir unser Ziel erreicht haben», fügt sie an. «Unser Dank geht an alle, die uns unterstützt haben und weiterhin unterstützen werden.»

Wer sich die Spenderliste anschaut, entdeckt neben etlichen Namen von Privatpersonen und anonymen Einträgen auch Stichworte wie «Saiten, Ostschweizer Kulturmagazin», «Galerie Hadorn». Prominente Unterstützung hat unter anderem der Spoken-Word-Künstler Renato Kaiser zugesichert.

Nicht nur Geld, sondern auch viele Sachspenden

Neben dem Geld sind auch zahlreiche Sachspenden beim Rathaus-Team eingetroffen, wie Sirkka Amman hervorhebt. «Viele Leute möchten als Helfer anpacken, oder sie machen Sachspenden, was ebenfalls sehr nützlich ist», sagt sie. Das kulturelle Projekt Lattich aus St.Gallen beispielsweise schenke dem Rathaus für Kultur hundert Stühle. Und eine Uznacher Grossküche, die umgebaut werde, stelle qualitativ hochwertige Regale und Tresen zur Verfügung. «Es hat sich also gelohnt, unser Vorhaben immer wieder an die Öffentlichkeit zu tragen und auf verschiedene Varianten zu bewerben», bilanziert Sirkka Ammann.

Grosses Interesse an Künstlerresidenz

Neben der positiv verlaufenen Crowdfunding-Aktion hat das Rathaus für Kultur weitere gute Neuigkeiten zu vermelden. Sirkka Amman teilt im Namen des Vorstands mit: «Unsere Künstlerwohnung ‹Dogo Residenz für Neue Kunst› hat seinen Open Call wahnsinnig erfolgreich beenden können. Wir haben 123 Bewerbungen aus der ganzen Welt bekommen.»

Die Bewerbungen der Kunstschaffenden, die zeitlich befristet in Lichtensteig leben und arbeiten möchten, kommen unter anderm aus der Schweiz, aus Deutschland, aus den USA, aus Kanada, China, Indien, Russland, Litauen, aus der Slowakei, aus England, aus der Türkei, aus Holland. Im November findet das Auswahlverfahren statt, im Dezember werden die ausgewählten Kunstschaffenden der Öffentlichkeit vorgestellt.

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