Raiffeisenbank Unteres Toggenburg schreibt Jahresgewinn von 1,3 Millionen Franken

Die Raiffeisenbank Unteres Toggenburg erwirtschaftet im Geschäftsjahr 2018 ein gutes Ergebnis und setzt das Wachstum fort. Der Gewinn fällt leicht tiefer aus als im Vorjahr.

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Die Raiffeisenbank Unteres Toggenburg mit Sitz in Bütschwil baute ihre Kundenausleihungen dank reger Bautätigkeit und dem interessanten Immobilienumfeld weiter aus. Die Hypothekarforderungen steigen um 6,64 Prozent auf 650,9 Millionen Franken. Dies teilte die Raiffeisenbank in einer Medienmitteilung mit.

Die Raiffeisenbank hat so laut Schreiben ihre Position im Hypothekargeschäft stabilisiert. Dank einer sorgfältigen Risiko- und Bonitätsprüfung bleibt die sehr hohe Qualität des Portfolios erhalten.

Zufluss an Kundeneinlagen

Das Wachstum der Kundeneinlagen konnte im vergangenen Jahr mit dem Anstieg der Ausleihungen nahezu mithalten, heisst es weiter. Die Verpflichtungen aus Kundeneinlagen steigen um 5,17 Prozent auf 567,4 Millionen Franken. Diese Zunahme widerspiegle das Vertrauen der Kundinnen und Kunden in die Raiffeisenbank. Der Rückgang im Kunden-Depot-Volumen begründe sich einerseits in der Umlagerung von Kassenobligationen in titellose Termingeldanlagen sowie in den Kursrückgängen an den Wertpapiermärkten im letzten Quartal 2018.

Jahresabschluss Raiffeisenbank Unteres Toggenburg

Die Ertragsseite zeigt ein ebenso positive Bilanz. Der Geschäftserfolg liegt bei 4,07 Millionen Franken, wobei das Zinsengeschäft weiterhin der wichtigste Ertragspfeiler darstellt. Aufgrund höherer Transaktionsvolumen steigert sich der Erfolg aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft um 7,01 Prozent auf 600'875 Franken.

Im Geschäftsaufwand sind Investitions- und Sonderausgaben mitenthalten. Deshalb erhöht er sich um 11,45 Prozent auf 4,46 Millionen Franken. Der Personalaufwand steigt um 11,0 Prozent auf 2,5 Millionen Franken an. Diese Zunahme begründet sich durch Einstellung von drei zusätzlichen Mitarbeitenden zu Gunsten des Ausbaus der Beratungstätigkeit.

Ebenso enthalten ist ein erhöhter Arbeitsaufwand im Zusammenhang mit der Einführung der neuen Bankensoftware sowie ein moderater Anstieg bei den Lohnkosten.

Positive Ertragslage

Der Sachaufwand steigt um 12,03 Prozent, begründet durch die Zumietung und den Ausbau von Beratungsräumen an der Mittendorfstrasse 3 in Bütschwil. Damit verbunden war die Anpassung der Infrastruktur und Technik. Mit diesem Schritt kann die Bank fehlende Platzkapazitäten am Hauptsitz in Bütschwil auffangen. Das Kosten-/Ertragsverhältnis fällt mit 51,55 Prozent nach wie vor gut aus.

Dank der positiven Ertragslage weist die Bank einen Jahresgewinn von 1'302'943 Franken (minus 11,6 Prozent) aus. Damit kann die Kapitalausstattung weiter gestärkt werden: 1'233'731 Franken werden dem Eigenkapital zugewiesen. Trotz des tiefen Marktzinsniveaus beantragt der Verwaltungsrat eine unveränderte Verzinsung der Anteilscheine von 6 Prozent. (pd)

Hinweis

Die Bank lädt ihre Genossenschafterinnen und Genossenschafter zur Generalversammlung von Freitag, 8. März, in die Turnhalle Breite in Bütschwil und in die Oberstufenturnhalle in Mosnang ein. Die Mitglieder werden mit der Einladung und detaillierten Unterlagen zirka Mitte Februar bedient