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Raiffeisen Volley Toggenburg überrascht zum Saisonauftakt

Die Toggenburger Volleyballerinnen liefern zum Start der NLA-Meisterschaft ein Spektakel ab und besiegen Genf mit 3:2. Die Rückkehr in die oberste Liga nach dreijährigem Unterbruch ist geglückt.
Riesiger Jubel nach Spielschluss in den Reihen der Toggenburgerinnen. Der Aussenseiter lieferte gegen Genf eine vorzügliche Vorstellung ab und gewann gegen den Favoriten verdient mit 3:2 Sätzen. (Bild: Reinhard Kolb)

Riesiger Jubel nach Spielschluss in den Reihen der Toggenburgerinnen. Der Aussenseiter lieferte gegen Genf eine vorzügliche Vorstellung ab und gewann gegen den Favoriten verdient mit 3:2 Sätzen. (Bild: Reinhard Kolb)

(pd) Am Samstag startete Raiffeisen Volley Toggenburg mit dem Heimspiel gegen Genève Volley in das NLA-Abenteuer. Gleich am ersten Spieltag lieferten die Wattwilerinnen ein richtiges Spektakel ab. Sie setzten sich mit einem starken Kollektiv mit 3:2 gegen die Favoritinnen aus Genf durch.

Das mit fünf US-Amerikanerinnen bestückte Team aus Genf möchte in dieser Saison den Anschluss an die vordere Tabellenhälfte schaffen. Da wäre ein Sieg gegen den vermeintlichen Underdog und Aufsteiger aus dem Toggenburg Pflicht gewesen. Doch die Genferinnen haben nicht mit einer so starken Gegenwehr des Heimteams gerechnet.

Guter Beginn des Gastteams

Bei den Westschweizerinnen stach vor allem die athletische Page in der Mitte heraus. De Witt und Lindsey machten über die Aussenbahnen viel Druck. Die jungen Wattwilerinnen spielten trotzdem frech und mutig und hielten so im ersten Satz überraschend gut mit. Beeindruckend war die Spielfreude, die das ganze Team ausstrahlte. So entwickelte sich ein spannendes Spiel. Phasenweise führten die Gäste aus der Westschweiz mit drei Punkten Vorsprung. Doch die Toggenburgerinnen liessen sich nicht entmutigen und kämpften sich wieder heran.

In der entscheidenden Phase verloren die Genferinnen die Nerven und machten zu viele Eigenfehler. Das nutzte Toggenburg eiskalt aus und gewann völlig überraschend den ersten Satz. Die Gäste versuchten nun krampfhaft ins Spiel zu finden. Mit viel Engagement erspielten sie sich eine beruhigende 18:21-Führung. Beim Stande vom 21:24 stand Genève vor dem ersten Satzgewinn. Mit einer starken Serviceserie von Neuzugang Martina Koch kämpften sich die Wattwilerinnen nochmals heran. Genf wurde wieder nervös und die jungen Wilden aus dem Toggenburg schlugen mit 29:27 auch im zweiten Satz zu.

Spannung pur mit noch mehr Dramatik

Nach der Zehn-Minuten-Pause fanden dann die Gäste immer besser ins Spiel. Die Spielerinnen von Raiffeisen Volley Toggenburg konnten nicht mehr an das hohe Niveau der beiden Startsätze anknüpfen und machten in der Folge zu viele Eigenfehler. Die favorisierten Gäste machten nun konstant Druck und gewannen die Sätze drei und vier. So musste der fünfte Satz die Entscheidung bringen. Das Spiel wogte zu Beginn hin und her, ohne dass sich ein Team entscheidend absetzen konnte. Nach dem Seitenwechsel gingen die Gäste mit 7:11 in Führung. Doch auch jetzt gaben die Wattwilerinnen nicht auf.

Was die beiden Teams dem Publikum boten, war Spektakel pur. Beim Stande von 13:13 war plötzlich wieder jeder Ausgang möglich. Toggenburg feierte den nächsten Punkt und kam zum ersten Matchball, den die Gäste aber abwehren konnten. Dann packten die Einheimischen die Chance und holten sich den entscheidenden Durchgang mit 16:14. Das Publikum liess sich zu einer Standing Ovation hinreissen und feierte zusammen mit dem Team den ersten Heimsieg in der Nationalliga A.

Dem jungen Team gehört die Zukunft

Die Wattwilerinnen überraschten im ersten Spiel auf der ganzen Linie. Es war ein Genuss, der chinesischen Zuspielerin Rong Yi bei der geschickten Ballverteilung zuzusehen. Ihre Kollegin Liu Xinrui machte einige schöne Kombinationspunkte am Angriff und war für die Mannschaft vor allem ein sicherer Rückhalt im Hinterfeld.

Angeführt von den zwei Ausländerinnen, zeigten die jungen Wattwilerinnen eine beeindruckende Leistung. Mit Annouk Erni und Jasmin Kuch standen zwei Spielerinnen in der Stammsechs, die erst 16 und 17 Jahre alt sind. Auch Spielführerin Jasmin Fiechter mit Jahrgang 2000 ist noch keine 20 Jahre alt.

Nach diesem Spektakel darf man sich auf den weiteren Verlauf der Meisterschaft freuen.

Hier ist das Matchtelegramm zu finden.

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