Raiffeisen Volley Toggenburg macht sich kein Weihnachtsgeschenk und verliert sein letztes Spiel des Jahres

Die Wattwiler Nationalliga-A-Frauen waren am Samstag zu Gast bei Franches-Montagnes. Nach einem guten Beginn mussten sie sich trotzdem mit 0:3 geschlagen geben.

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Für Raiffeisen Volley Toggenburg gibt es über die Festtage einiges zu besprechen. Nach einem starken Saisonstart musste die Mannschaft viel Lehrgeld bezahlen. Am 4. Januar geht es mit dem Heimspiel gegen Cheseaux weiter.

Für Raiffeisen Volley Toggenburg gibt es über die Festtage einiges zu besprechen. Nach einem starken Saisonstart musste die Mannschaft viel Lehrgeld bezahlen. Am 4. Januar geht es mit dem Heimspiel gegen Cheseaux weiter.

Bild: Beat Lanzendorfer

Im letzten Nationalliga-A-Spiel des Jahres musste Raiffeisen Volley Toggenburg im Jura gegen Franches-Montagnes antreten.

Die Wattwilerinnen konnten nach einem schwachen Startsatz zulegen, wurden aber durch eine Verletzung von Topscorerin Jasmine Fiechter im zweiten Satz zurückgebunden. So setzte sich das Heimteam schliesslich klar mit 3:0 durch.

Franches-Montagnes ist zu Hause eine Macht

Bei Franches-Montagnes läuft momentan alles perfekt. Am letzten Sonntag konnte die Mannschaft sogar in Düdingen überraschen und gegen eines der Topteams der Liga mit 3:1 gewinnen. Bei den Jurassierinnen sticht unter den fünf Ausländerinnen vor allem die amerikanische Topscorerin Naya Crittenden aus dem Kollektiv heraus.

Immer wieder wird sie in den entscheidenden Situationen gesucht und punktet regelmässig mit ihrer überragenden Athletik sowohl am Netz als auch aus dem Hinterfeld. Auffallend ist auch die bosnische Zuspielerin Bosic, die ihre Angreiferinnen immer wieder optimal einsetzt.

Bis zum Stand von 7:7 hielt Raiffeisen Volley Toggenburg zu Beginn noch sehr gut mit. Dann aber machte eine starke Service-Serie von Lara Gerber den Unterschied aus. Das Heimteam setzte sich so vorentscheidend mit 13:7 ab. Jetzt riss der Faden bei den Ostschweizerinnen komplett. Toggenburg kam mit dem gut gestellten Block und den starken Services überhaupt nicht mehr zurecht und erreichte so im Startsatz lediglich 13 Punkte.

Toggenburg liegt im zweiten Satz mit 12:9 vorn

Im zweiten Satz erwischte Raiffeisen Volley Toggenburg einen viel besseren Start. Die Wattwilerinnen spielten im Aufbau sehr genau und machten in der Folge auch am Angriff sehr viel Druck. Das zahlte sich auch punktemässig aus. Plötzlich gingen die Gäste mit 12:9 in Führung.

Doch einmal mehr machte eine starke Serviceserie die Hoffnungen von Toggenburg zunichte. Diesmal war es die Spanierin Nsungimina, die den Spielstand drehte und das Heimteam mit 14:12 in Führung brachte. Leider kam es dann für die Toggenburgerinnen noch schlimmer: Beim Spielstand von 16:15 musste Topscorerin Jasmine Fiechter das Feld verlassen.

Sie zog sich ohne gegnerische Einwirkung eine Knieverletzung zu, die so gravierend war, dass ein weiterer Einsatz nicht mehr möglich war. So musste Loredana Cantoni auf der ungewohnten Position am Aussenangriff eingewechselt werden. Toggenburg konnte zwar noch sechs weitere Punkte realisieren, musste sich aber im zweiten Satz trotz einer deutlichen Leistungssteigerung mit 25:21 geschlagen geben.

Kein Risiko mit Jasmine Fiechter eingegangen

Die Ostschweizerinnen wollten mit Jasmine Fiechter nach der 10-Minuten-Pause kein Risiko eingehen. Darum stellte Raiffeisen Volley Toggenburg das Spielsystem um. Die chinesische Diagonalangreiferin Liu Xinrui wechselte von ihrer angestammten Position auf den Aussenangriff und versuchte Jasmine Fiechter zu ersetzen.

Loredana Cantoni spielte zusammen mit Rong Yi auf der Zuspiel-Position. Mit dieser doch recht ungewohnten Aufstellung verpassten die Wattwilerinnen den Einstieg in den dritten Durchgang. Mit der Zeit lief es dem Team ein wenig besser. Doch auch nach der Steigerung kam Raiffeisen Volley Toggenburg nicht über 15 Punkte hinaus.

Für die Wattwilerinnen geht es am 4. Januar mit dem Heimspiel gegen Cheseaux weiter. (pd)

Hier geht es zu den Resultaten und zur Rangliste.

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