Raiffeisen Volley Toggenburg geht in Genf  unter

Die Wattwiler Volleyballerinnen müssen sich im ersten NLA-Playoutspiel gegen Genève Volley diskussionslos mit 0:3 geschlagen geben.

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Der Wattwiler Block, hier mit Jasmin Kuch und Rong Yi, hielt dem Druck der Genferinnen nicht stand.

Der Wattwiler Block, hier mit Jasmin Kuch und Rong Yi, hielt dem Druck der Genferinnen nicht stand.

Bild: Reinhard Kobelt

(pd) Die Wattwiler Volleyballerinnen konnten nicht an die Leistung des letzten Wochenendes anknüpfen und verloren auswärts gegen Genève Volley das erste Playoutspiel nach einem starken Startsatz deutlich.

In der regulären Spielzeit konnten die Westschweizerinnen in Wattwil knapp mit 3:2 bezwungen werden. Im Auswärtsspiel vom Samstagabend setzte sich Genf nun aber klar mit 3:0 durch.

Das Heimteam in grosse Bedrängnis gebracht

Die Toggenburgerinnen wussten, dass man gegen Genève Volley nur mit einer Topleistung bestehen kann. Dieses geforderte Niveau erreichten die Wattwilerinnen nur im ersten Satz. Da passte viel zusammen und die Ostschweizerinnen brachten das Heimteam in grosse Bedrängnis. Doch Genf antwortete souverän und konnte sich auf die Angriffsstärke der fünf US-Amerikanerinnen verlassen.

Ende Januar hatte man für die verletzte Aussenangreiferin De Witt die sechste US-Amerikanerin unter Vertrag genommen. Julia Brown war es denn auch, die mit einer stabilen Leistung Genève Volley über die Aussenposition im Spiel hielt und mit wichtigen Angriffsschlägen in den entscheiden Situationen regelmässig punktete.

Die Genferinnen reagierten abgeklärt

Toggenburg versuchte vom Start weg mit dem Service viel Druck zu machen. Das gelang zu Beginn der Partie sehr gut. So konnten sich die Wattwilerinnen mit 11:7 und 21:18 absetzen. Doch die routinierten Genferinnen reagierten abgeklärt und drehten die Partie im hart umkämpften Startsatz. Nach 29 Minuten nutzte das Heimteam die Chance mit dem ersten Satzball und ging vorentscheidend in Führung.

Die Ostschweizerinnen schienen mit diesem ärgerlichen Satzverlust nicht klar zu kommen. Die Spielerinnen agierten zu Beginn des zweiten Durchganges zu ungenau und mussten Genève Volley sofort davonziehen lassen.

Die Balance stimmte nicht mehr

Plötzlich stimmte die Balance zwischen Risiko und Sicherheit nicht mehr. Am Service machte Toggenburg zu viele Fehler. Das Team fand auch am Block und in der Verteidigung kein Mittel, um die athletischen Genferinnen zu stoppen. Zu viele Bälle fanden zu einfach den Weg auf den Boden. Toggenburg versuchte über den Kampf wieder zurück ins Spiel zu finden. Doch Genf war an diesem Abend zu Hause klar zu stark für den Herausforderer aus dem Toggenburg.

Das Heimteam sicherte das Spiel ab und verteidigte den Punktevorsprung geschickt. Vor allem die wieselflinke Church spielte im Hinterfeld eine überragende Partie und machte den Wattwilerinnen das Punkten unheimlich schwer. Nachdem die Genferinnen auch den zweiten Satz sicher durchbrachten, spielte die Mannschaft befreit auf. Im dritten Durchgang hatte Toggenburg sehr viel Mühe im Aufbau.

Genf spielte hingegen wie aus einem Guss und machte mit dem sicheren 2:0-Satzvorsprung im Rücken über alle Positionen enorm viel Druck. Die Gäste aus der Ostschweiz fanden kein Gegenmittel mehr gegen das stark aufspielende Heimteam. So ging auch der dritte Durchgang klar verloren.

Mit diesem wichtigen Startsieg brachten sich die Genferinnen in eine gute Position. Raiffeisen Volley Toggenburg bietet sich am nächsten Samstag zu Hause die Gelegenheit, den Ausgleich in der Serie herzustellen. 

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