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Professionalität und Expertise sind in Gesundheitsberufen gefragt

94 Fachfrauen und Fachmänner Gesundheit (FaGe) sowie 13 Assistentinnen und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS) haben ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen und durften vor kurzem ihre Diplome entgegennehmen.
Die erfolgreichsten Absolventinnen und Absolventen FAGE und AGS: (Vordere Reihe von links) Melanie Kuratli, Francesca Grande und Jeruscha Bösch, (mittlere Reihe von links) Eliane Löhrer, Tamara Näf, Jasmin Scherrer, Marina Büsser und Martina Bürge, (hintere Reihe von links) Vanda Gotovcevic, Anya Egli, Ursula Schönenberger und Teodora Iliev. (Bild: PD)

Die erfolgreichsten Absolventinnen und Absolventen FAGE und AGS: (Vordere Reihe von links) Melanie Kuratli, Francesca Grande und Jeruscha Bösch, (mittlere Reihe von links) Eliane Löhrer, Tamara Näf, Jasmin Scherrer, Marina Büsser und Martina Bürge, (hintere Reihe von links) Vanda Gotovcevic, Anya Egli, Ursula Schönenberger und Teodora Iliev. (Bild: PD)

Drei respektive zwei Jahre lang dauerte die Lehrzeit, bis die Kandidatinnen und Kandidaten das umfangreiche Qualifikationsverfahren am Berufs- und Weiterbildungszentrum Toggenburg (BWZT) erfolgreich ab. Astrid Zehnder, Abteilungsleiterin der Gesundheitsberufe am BWZT hiess die erfolgreichen Fachangestellten Gesundheit (FaGe) und Assistenten Gesundheit und Soziales (AGS), deren Ausbildungsverantwortliche und Angehörigen sowie zahlreiche Gäste in der feierlich geschmückten Sporthalle der Berufsfachschule in Wattwil willkommen. Mit sichtlicher Freude und Stolz begrüsste sie den Rektor des BWZ Toggenburg, Matthias Unseld und die Regierungsrätin Heidi Hanselmann, die Vorsteherin des Gesundheitsdepartements.

Ticket in die berufliche Freiheit

Nach der Begrüssung stieg Matthias Unseld ein mit dem WM-Song «Chum bring en hei». Es sei für die Lernenden jedoch kein Pokal heimzutragen, sondern viel mehr: ein eidgenössisches Fähigkeitszeugnis oder ein Berufsattest als Ticket in die berufliche Freiheit. Er betonte, dass es angesichts des Wandels in der Arbeitswelt noch wichtiger geworden ist, am Ball zu bleiben und sich von Zeit zu Zeit neu aufzustellen, neue Strategien zu entwickeln. In der Medizin haben neue Technologien einen hohen Stellenwert. Weltweit tragen fast 600 Millionen Patienten tragbare Technologie am Handgelenk zur Überwachung ihrer Gesundheit. Diese und andere Technologien in den Arbeitsalltag zu integrieren, verlange auch in Zukunft den Ausbau der eigenen Kompetenzen.

Regierungsrätin Heidi Hanselmann wendete sich mit einer packenden Festrede an die frisch gebackenen Berufsleute. Sie nimmt die Digitalisierung in den Fokus und spricht von einer «evolutionären Entwicklung» in der Pflege. Um dieser Entwicklung zu begegnen, brauche es Professionalität und Expertise, die man durch Wissen und Erfahrung erlange. Vor allem die Erfahrung gibt Sicherheit, macht zur Expertin und zum Experten und hilft, Entscheidungen zu treffen.

Mit einem Video zum Thema «Do it yourself-Hospital» rüttelte sie auf: «Das wollen wir nicht.» Heidi Hanselmann zeigte sich zuversichtlich, dass die Absolventinnen und Absolventen mit dem erlernten Beruf diese Zukunftsvision ins Wanken bringen. Sie schloss ihre Rede mit Charles Darwins Zitat «Nichts ist beständiger als der Wandel» und munterte die Anwesenden dazu auf, sich den Wind, der sich immer einmal wieder drehen kann, zunutzezumachen.

Ehrungen für erfolgreiche Absolventinnen

Der Höhepunkt der feierlichen und gut organisierten Veranstaltung bildeten die persönlichen Gratulationen und Übergaben der Geschenke und Blumensträusse durch die Regierungsrätin Heidi Hanselmann an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen.

Zum Abschluss der Qualifikationsfeier dankte Astrid Zehnder dem Hauptsponsor, der Clientis Bank Toggenburg, für die grosszügige finanzielle Unterstützung und den weiteren Sponsoren IVF Hartmann, Neuhausen, Firma Rausch, Kreuzlingen sowie der Firma Mölnlycke Health Care, in Schlieren. Dank dieser Unterstützung konnten schöne Präsente an die erfolgreichen Absolventinnen und Absolventen übergeben werden. Mit der Einladung zur sommerlichen Grillade auf dem Schulhof beendete Astrid Zehnder die würdige Feier. (pd)

Ehrungen der besten Abschlüsse der Gesundheitsberufe

Für die Gesamtnoten von 5,3 und höher als Fachangestellte Gesundheit (FaGe) wurden folgende Personen speziell geehrt:

Note 5,4: Tamara Näf, Brunnadern, Alters. und Pflegeheime, Ebnat-Kappel; Marina Büsser, Bütschwil, Alters-. und Pflegeheim Hofwis, Mosnang; Jasmin Scherrer, Bazenheid, Sonnegrund, Kirchberg.

Note 5,3: Eliane Löhrer, Müselbach, Alters- und Pflegeheim Hofwis, Mosnang; Melanie Kuratli, Neu St. Johann, Spitalregion Fürstenland Toggenburg, Wattwil; Anya Egli, Rossrüti, Thurvita AG, Wil.

Für die besten Abschlüsse FaGe verkürzt (Erwachsenenbildung) wurden folgende Personen speziell geehrt:

Note 5,4: Vanda Gotovčević, Wil, Thurvita AG, Wil: Martina Bürge, Ebnat-Kappel, Alters- und Pflegeheime, Ebnat-Kappel.

Note 5,3: Ursula Schönenberger, Bronschhofen, Thurvita AG, Wil; Teodora Iliev, Jona, RaJoVita, Jona.

Eine besondere Ehrung für die besten Abschlüsse Assistentin Gesundheit und Soziales (AGS) erhielten Jeruscha Bösch, Bächli-Hemberg, Alters- und Pflegeheime, Ebnat-Kappel (Note 5,1) und Francesca Grande, Wil, Seniorenzentrum Solino, Bütschwil, (Note 5,1). (pd)

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