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Interview

Präsidentin des Trainingszentrums Fürstenland Frauen: «Wir sind stolz auf unsere eigene Halle»

Vor etwas mehr als einem Jahr erfolgte der Umzug des Trainingszentrums Fürstenland Frauen (TZFF) von Wil nach Mogelsberg. Deborah Koster, die in diesem Jahr das Präsidium von Michèle Huber übernommen hat, zieht ein positives Fazit.
Beat Lanzendorfer
Deborah Koster, Präsidentin TZFF. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Deborah Koster, Präsidentin TZFF. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Deborah Koster, wie haben Sie die Monate nach dem Umzug nach Mogelsberg erlebt?

Das vergangene Jahr war wohl das bewegendste und ereignisreichste Jahr in der Geschichte des TZFF. Der Umzug war ein grosses Ereignis für uns. Heute können wir selbst einteilen, wann, wie und wie lange wir trainieren möchten.

Die Freude und die Motivation sind unter diesen neuen Bedingungen noch grösser geworden und wir sind stolz, dass wir unsere eigene Halle in Mogelsberg haben.

Wie viel Zeit müssen Sie in Ihr Amt als Präsidentin des TZFF investieren?

Ich habe das Amt vor zwei Monaten übernommen, ich bin mich nach wie vor am Einarbeiten. Aktuell investiere ich zwischen vier bis zehn Stunden in der Woche. Für das Turnen betreibe ich den Aufwand aber gerne.

Hat sich der neue Standort bewährt? Für viele dürfte er nicht unbedingt am Weg liegen.

Die Herausforderung des etwas kurvenreicheren Anfahrtsweges haben unsere bisherigen Vereinsmitglieder mit Bravour geleistet. Noch mehr Fahrgemeinschaften wurden gebildet. Der Zusammenhalt und die Freundschaften, die auch dadurch entstehen, sind für die Turnerinnen und auch für die Eltern sehr wertvoll.

Der Standort bietet neue Möglichkeiten, denn wir erschliessen zusätzliche Einzugsgebiete wie das Neckertal und seine umliegenden Gemeinden.

Der Umzug war auch ein finanzieller Kraftakt, der nur dank Sponsoren und weiterer Gönner zu stemmen war. Ist der Forstbestand des Standortes gesichert?

Ohne die Hilfe von Sponsoren, Gönnern und unzähligen freiwilligen Helfern hätte das Gym Resort Mogelsberg nicht realisiert werden können. Wir sind sehr stolz, dass wir finanziell gut unterwegs sind und die Zukunft gesichert ist. Auch das Angebot «Krabbel Gym», jeweils am Montag und am Donnerstag von 9.30 bis 11 Uhr, wird rege genutzt. Besonders beliebt ist das Sonntags-Gym, welches einmal im Monat angeboten wird. Hier tummeln sich ganze Familien an den Geräten, in der Schnitzelgrube und auf dem Trampolin.

Die mit einigem finanziellen Aufwand umgebaute Halle ist vor einem Jahr in Betrieb genommen worden. Sie bietet dem TZFF ideale Trainingsbedingungen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Die mit einigem finanziellen Aufwand umgebaute Halle ist vor einem Jahr in Betrieb genommen worden. Sie bietet dem TZFF ideale Trainingsbedingungen. (Bild: Beat Lanzendorfer)

Sie sind vor einem Jahr mit 40 «Kids-Gym-Mädchen» und 30 Kunstturnerinnen gestartet. Hat sich an diesen Zahlen etwas verändert?

Die Trainerinnen bereiten aktuell 30 Mädchen auf die kommende Wettkampfsaison vor. Das Kids Gym in Oberbüren wird weitergeführt und in Mogelsberg konnte Liliane Leber im August ebenfalls mit einer Kids Gym Gruppe starten. Ein weiteres Angebot ist das «Mini Gym», welches von Aurelia Steinemann geleitet wird. Hier turnen die drei- bis vierjährigen Mädchen einmal in der Woche ohne Eltern in der Kunstturnhalle.

Viele Vereine beklagen sich über fehlende Trainer. Kennen Sie dieses Problem auch?

Unser Trainerteam mit der Cheftrainerin Marianne Steinemann leistet einen fantastischen Job. Wir sind sehr glücklich, dass wir ein breit aufgestelltes und sehr gut ausgebildetes Team haben. Auch dank ihrem Einsatz können wir sagen, dass die Zukunft des TZFF gesichert ist.

Was darf man vom TZFF in Zukunft aus sportlicher Sicht erwarten? Sind Talente vorhanden, die das Zeug haben, auch national oder international in die Fussstapfen einer Giulia Steingruber zu treten?

Wir werden konsequent unseren Weg gehen und bleiben unserem Leitsatz treu. Wir fördern alle Mädchen entsprechend ihres Leistungspotenzials. Unser eigentliches Ziel ist es, dass sich alle Turnerinnen einmal für eine Schweizer-Meisterschaft qualifizieren können. Talente gibt es auch, wir wissen aber, dass im Kunstturnen Talent alleine nicht reicht, um einmal in die Fussstapfen von Giulia zu treten.

Gibt es weitere Aktivitäten seitens des TZFF, von denen die Turnerinnen profitieren können.

Wir organisieren im kommenden Jahr am 27. und 28. April im Oberstufenzentrum Thurzelg in Oberbüren den Gym Cup 2019. Es ist ein Qualifikationswettkampf zur Schweizer Meisterschaft der Juniorinnen. Für die Turnerinnen des TZFF bietet sich dadurch eine gute Gelegenheit, bei einem Heimwettkampf ihr Können zu präsentieren. Wir rechnen mit vielen Turninteressierten.

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