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Arbeitgeber bewerten Bauvorhaben als positives Zeichen für die Region

Die Schweiz profitiert davon, dass die Wirtschaft in Deutschland gut läuft. Das sagte der Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Toggenburg an der Hauptversammlung. Positiv seien auch die vielen Bauvorhaben.
Die Toggenburger Arbeitgeber trafen sich im Ackerhus zu ihrer Hauptversammlung. (Bild: Martin Knoepfel)

Die Toggenburger Arbeitgeber trafen sich im Ackerhus zu ihrer Hauptversammlung. (Bild: Martin Knoepfel)

«Mit Rückenwind aus der Flaute». Mit diesem Bild beschrieb Philippe Schiess, Präsident der Arbeitgebervereinigung Region Toggenburg, das Wirtschaftsjahr 2017. Die positiven Perspektiven für die Konjunktur, die sich vor einem Jahr abgezeichnet hätten, seien Tatsache geworden.

Trotz der vielen Unstimmigkeiten und der Kritik an Präsident Trump laufe die Wirtschaft in den USA, sagte Philippe Schiess, der angesichts des Durchhaltewillens der deutschen Bundeskanzlerin erstaunt ist. Das seien gute Zeichen für die Schweiz; solange es Deutschland gut gehe, könne die Schweiz auf der Welle mitsurfen, sagte Philippe Schiess.

Gut gesetzte Segel im Toggenburg

Auch im Toggenburg seien einige Segel gut gesetzt worden, betonte der Präsident der Arbeitgeber. Als Beispiele nannte er das Spital Wattwil, die ersten Arbeiten für die Umfahrung Wattwil in Richtung Ebnat-Kappel und den Campus Wattwil. Dieser sei auf gutem Weg, aber noch nicht in trockenen Tüchern.

Zudem würden Visiere von Neubauten und im Bau befindliche Gebäude wie Pilze aus dem Boden schiessen. Namentlich erwähnte Philippe Schiess die Mitgliedfirmen Mosmatic, Lindner und Innovative Sensor Technology (IST), welche Neubauten realisierten oder schon fertiggestellt hätten. «Positiv ist es, wenn der Neubau grösser als der alte Neubau ist», sagte Philippe Schiess mit Bezug auf die IST.

Den Steilpass, welchen die Schweizer mit dem guten Abschneiden an der Berufs-Weltmeisterschaft in Abu Dhabi gespielt hatten, nutzte Philippe Schiess für eine Werbung in Sachen duale Berufsbildung. Den Bergbahnen im Obertoggenburg hielt der Präsident die Einwohner Mosnangs als Beispiel vor Augen. Diese hätten durch gute Zusammenarbeit beim weltgrössten Adventskranz viel mehr Zuschauer ins Dorf geholt als erwartet.

Ein- und Austritte halten sich die Waage

Die statutarischen Geschäfte gaben keinen Anlass zu Kontroversen. 23 Mitglieder fanden sich am Donnerstagabend im Ackerhus in Ebnat-Kappel zur Hauptversammlung ein. Zum Protokoll, zum Jahresbericht, zur Rechnung 2017 und zum Budget 2018 blieben Fragen aus. Die Versammlung erteilte dem Vorstand Décharge.

Erneuerungswahlen des Vorstands waren dieses Mal nicht nötig. Wegen des Rücktritts von Kurt Küng als Revisor wurde Simon Seiler (stellvertretender Geschäftsführer Turbo-Separator AG) neu in dieses Amt gewählt. Die Mitgliederzahl bleibt unverändert, weil dem einen Austritt (Meyer-Mayor AG) ein Eintritt (Wohlgensinger AG Holzbau) gegenübersteht. Vor Beginn der Versammlung konnten die Mitglieder der ART die Ebnat AG besichtigen. Die meisten nutzten die Gelegenheit.

Robin Alder bat die Anwesenden, in ihren Firmen die Werbetrommel für das Open Air «Factory in Concert» in Ebnat-Kappel zu rühren. Der Anlass wird am Wochenende vom 15. und 16. Juni stattfinden. «Wir haben zum Glück Sponsoren gefunden. Jetzt brauchen wir Zuschauer», sagte Robin Alder. Das Ziel sind zweimal 700 Zuschauer. Wie Robin Alder betonte, soll das Open-Air keine Eintagsfliege sein, sondern ein jährlich wiederkehrender Anlass werden.

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