Februar 2018: Podestplätze bei Olympia lagen ausser Reichweite

An den Olympischen Winterspielen gab es für die Toggenburger Athleten keinen Medaillensegen.

Anina Rütsche
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Der Snowboarder Jan Scherrer stammt aus Ebnat-Kappel. (Bild: Urs Huwyler)

Der Snowboarder Jan Scherrer stammt aus Ebnat-Kappel. (Bild: Urs Huwyler)

In der südkoreanischen Region Pyeongchang wurden vom 9. bis zum 25. Februar die Olympischen Winterspiele 2018 ausgetragen. Es nahmen rund 2900 Athletinnen und Athleten aus 93 Ländern teil, dies in 15 Disziplinen und 102 Wettkämpfen. Mit Skispringer Simon Ammann, Freeskier Joel Gisler und Snowboarder Jan Scherrer waren auch Toggenburger vertreten, die Podestplätze lagen allerdings für alle ausser Reichweite.

Nach einer starken Qualifikation (6.) und dem zweiten Final-Run (9.) auf Weltklasse-Niveau durfte Jan Scherrer als zweitbester Schweizer von einem geglückten Olympia-Auftritt in Südkorea sprechen. Dies, obwohl er bei seinem besten Run offensichtlich zu tief bewertet wurde.

Schwerer Sturz für Gisler

Joel Gisler aus Libingen hingegen stürzte brutal auf die Halfpipe-Kante, musste minutenlang behandelt werden, konnte jedoch selbst aufstehen. Er erlitt eine Gehirnerschütterung, Prellungen am ganzen Körper und eine Rippen-Quetschung. Ebenfalls ohne Medaillenchance blieb der doppelte Doppel-Olympiasieger Simon Ammann (11./13.). Der Skispringer aus Unterwasser zeigte zwar gute Sprünge mit einer verbesserten Landung, doch nach vorne reichte es weder mit den Weiten noch den Noten.

Erfolgreicher war Snowboard-Trainer Christian Rufer aus Ebnat-Kappel, der sich über Edelmetall seines Teams freuen konnte.