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Platz schaffen für Neues: Ein Teppich für 20 Franken

Aus dem Hotel Friedegg wird ein Bed & Breakfast. Im Vorfeld der sanften Renovation muss altes Mobiliar raus. Eine gute Gelegenheit, ein Schnäppchen zu machen.
Adi Lippuner
Nach kurzer Diskussion mit einem der Helfer wechselt dieser Teppich für 20 Franken den Besitzer. (Bild: Adi Lippuner)

Nach kurzer Diskussion mit einem der Helfer wechselt dieser Teppich für 20 Franken den Besitzer. (Bild: Adi Lippuner)

Es ist Sonntagvormittag, kurz vor zehn Uhr: Die ersten Interessenten und Sammler warten vor der «Friedegg» auf Einlass. Drinnen sind Zier- und Gebrauchsgegenstände verkaufsbereit aufgestellt, vor dem Haus warten Teppiche, Stühle, Matratzen und Schränke auf neue Besitzer.

Rund 20 Personen strömen bei Türöffnung in den ehemaligen Gastraum und den daneben liegenden Saal. Besitzer Daniel Forrer und sein Helferteam sind vorbereitet, jeder und jede hat seine Aufgabe und sorgt dafür, dass der Inventarverkauf geordnet abläuft. Während sich die einen sofort auf die Bilder stürzen, durchsuchen andere die Wäschestapel, sichern sich Fondueteller oder freuen sich über das eine oder andere Schnäppchen.

Interessenten wollen den Preis hochtreiben

Vor dem Haus werden Teppiche entrollt und dass ein wirklich schönes Stück letztendlich für 20 Franken eine neue Besitzerin findet, macht alle glücklich. Kleine Episode am Rande: Das Angebot von 20 Franken wird durch umstehende Interessenten wie bei einer Versteigerung um ein paar Franken nach oben getrieben, doch der Helfer bleibt fair und übergibt den Teppich der Dame mit dem ersten Angebot.

Das Hotel Friedegg in Wildhaus wird zum Bed & Breakfast. Um Platz zu schaffen, werden Bilderbücher, Gesellschaftsspiele oder Tischwäsche zum Verkauf angeboten. (Bild: Adi Lippuner, 14. Oktober 2018)

Das Hotel Friedegg in Wildhaus wird zum Bed & Breakfast. Um Platz zu schaffen, werden Bilderbücher, Gesellschaftsspiele oder Tischwäsche zum Verkauf angeboten. (Bild: Adi Lippuner, 14. Oktober 2018)

Während die ersten Käufer ihr Erworbenes in den Autos verstauen, suchen andere noch nach passenden Gegenständen. «Dieses Geschirr habe ich mir schon lange gewünscht und schau mal, hier hat es die passenden Gläser.» Ein anderer Kunde ärgert sich, dass seine Ehefrau nicht mitkam, weil sie bei dem sonnigen Wetter lieber eine Bergtour machte. «Schade, es hätte so viel Passendes für den Haushalt, aber ich kann nicht einfach einkaufen, das käme Daheim sicher nicht gut an.»

Eröffnet wird am 1. Februar

Daniel Forrer freut sich, dass sich so viele für das Inventar der «Friedegg» interessieren. «Für uns ist es ein Ausräumen und Platz für Neues schaffen. Wir werden im ersten Obergeschoss die Zimmer erneuern und im zweiten Geschoss sanft renovieren. Auch im Bereich der Gaststube und des Saals stehen Veränderungen an.» Fest stehe schon heute, es werde kein Tagesrestaurant und sicher auch kein à la Carte mehr geben. «Aber wenn wir hier sind und jemand einen Kaffee trinken möchte, ist das kein Problem.» Auch Gäste zum Frühstück seien ab der Eröffnung am 1. Februar willkommen.

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