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Viehschau Wildhaus: Philomena holt sich die Miss-Krone

Gut 400 Tiere trotzen am Freitag an der Wildhauser Gemeindeviehschau dem nasskalten Wetter.
Adi Lippuner
Andrea, Stefan und Köbi Mühlestein mit der «Miss Wildhaus», Philomena.Bild: Adi Lippuner

Andrea, Stefan und Köbi Mühlestein mit der «Miss Wildhaus», Philomena.Bild: Adi Lippuner

Während es gestern in Wildhaus bei der morgendlichen Auffuhr noch trocken war, mussten die Präsentationen im Ring bei nasskaltem Wetter durchgeführt werden. Einmal mehr bewiesen der Nachwuchs, die Braunviehzüchter, das Publikum und die Experten ihre Wetterfestigkeit. 23 Kälbchen und 24 Kinder stellten ihre Tiere in Versform vor. Andrin Vetsch mit Kälbchen Vita sagte: «Ha müese früe ufsto und d’Lego im Chaschte lo.» Ein anderes Zitat: «Tschüss und tschau, händ e schöni Schau.»

Sicher eine tolle Schau war es für die Generationengemeinschaft Mühlestein, konnte sie sich doch über den Titel «Miss Wildhaus» ihrer Kuh Philomena, die auch den Sieg «Schöneuter ältere» holte, freuen. Vizemiss wurde Sereina von Peter Frei, die damit ihren letztjährigen Titel nicht verteidigen konnte. Dafür holte Sereina, zusammen mit ihrer Tochter Senta, den Sieg im Mutter-Tochter-Wettbewerb.

Ebenfalls Jubel gab es bei Willi Künzle, er holte den Titel «Jungviehchampion» mit Pumuckl. Mit dem dritten Sieg in Folge bleibt auch der Wanderpreis, eine Glocke, in seinem Besitz.

«Braunviehzucht wird in Wildhaus gelebt»

Roman Schirmer, nebst Christian Näf, Eugen Schläpfer und Simon Steingruber als Experte im Einsatz, betonte bei der Ausmarchung zur Miss: «Die Braunviehzucht wird in Wildhaus gelebt, es stehen herrliche Tiere im Ring und es ist nicht einfach, einen Entscheid zu fällen.» Auch Eugen Schläpfer fand bei der Bewertung «Schöneuter jüngere» lobende Worte: «Es sind Tiere mit herrlichen Eutern und eines wird hier deutlich, auch Kühe mit einem kleinen Euter können viel Milch geben.» Christian Näf sagte bei der Kommentierung «Schöneuter ältere»: «Das sind Tiere, die schon viel geleistet haben und das verdient Respekt.»

Ein wichtiger Höhepunkt ist jeweils auch die Präsentation der Fitnesskühe, welche mit ihren Resultaten über dem Betriebsdurchschnitt liegen und auch bezüglich Wirtschaftlichkeit überzeugen. Geht es um die Bewertung von Mutter und Tochter, achten die Experten darauf, ob eine Harmonie zwischen den beiden Generationen besteht und welcher Zuchtfortschritt erzielt werden konnte.

Für die diesjährige Viehschau auf der Wildhauser Hofwiese wurden rund 400 Tiere aus 19 Betrieben aufgeboten. Nächstes Jahr wird die Viehschau nicht mehr auf der Hofwiese, sondern auf dem befestigten Platz beim Chuchitobel durchgeführt, wie Peter Frei, Präsident der Viehzuchtgenossenschaft bestätigte.

Die Gewinnerinnen der einzelnen Kategorien

Miss Wildhaus

  1. Philomena, Generationengemeinschaft (GG) Mühlestein
  2. Sereina, Peter Frei

Jungviehchampion

  1. Pumuckl, Willi Künzle

Schöneuter jüngere

  1. Zoe, Werner Wenk

Schöneuter ältere

  1. Philomena, GG Mühlestein

Mutter-Tochter

  1. Sereina und Senta, Peter Frei

Fitnessstar

  1. Fantastic, Beni Wenk

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